ATOSS - Margenausblick angehoben, Umsatzprognose festgezurrt
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Kaum ein Unternehmen lebt seine eigene Verkaufsbotschaft so überzeugend vor wie ATOSS. Die Münchner verkaufen Software, mit der Unternehmen Schichtpläne und Personaleinsatz steuern. Im eigenen Haus geht diese Rechnung besonders gut auf. Ende September beschäftigte ATOSS 844 Mitarbeiter, neun weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um 12 %, das operative Ergebnis um 19 %. Als Gründe nennt das Unternehmen konsequentes Kostenmanagement und vor allem den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Entwicklung.
Die Cloud trägt, das Lizenzgeschäft bröckelt
In den ersten neun Monaten erlöste ATOSS 155,8 Mio. EUR nach 139,3 Mio. EUR. Wachstumsmotor bleibt Cloud & Subscriptions. Der Bereich wuchs um 26 % auf 85,2 Mio. EUR und bringt inzwischen 55 % des Umsatzes. Die wiederkehrenden Erlöse insgesamt stiegen um 17 % auf 113,8 Mio. EUR und machen 73 % des Umsatzes aus. Die Lizenzen für den Betrieb auf eigenen Servern der Kunden brachen dagegen um 39 % auf 3,7 Mio. EUR ein.
