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12:02 Uhr, 26.10.2026

Midday-Flash: Sechster ifo-Anstieg in Folge – DAX legt zu

Das ifo-Geschäftsklima klettert zum sechsten Mal in Folge auf 90,2 Punkte und treibt den DAX zur Mittagszeit klar ins Plus, Bayer glänzt mit starken Studiendaten.

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Das ifo-Geschäftsklima steigt zum sechsten Mal in Folge und gibt dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart Rückenwind. Der DAX legt bis zur Mittagszeit um 0,81 % auf 25.385,92 Punkte zu. Bei den Einzelwerten stehen starke Studiendaten von Bayer, Analystenurteile zur Finanzbranche und Rüstungspläne von Volkswagen und Airbus im Blick.

Marktbericht

Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 25.385,92 Punkten und damit 0,81 % fester. Den wichtigsten Impuls liefert das ifo-Geschäftsklima, das zum sechsten Mal in Folge steigt und mit 90,2 Punkten etwas über den Erwartungen liegt. Zu den auffälligsten Indexwerten zählt Bayer: Starke Studiendaten zum Prostatakrebsmedikament Nubeqa und eine Zulassung in China verschaffen der Aktie deutliche Gewinne.

Vor der Eröffnung an der Wall Street legt der S&P-500-Future um 0,04 % auf 7.626,6 Punkte zu, nachdem der Kassa-Index am Freitag bei 7.623,68 Punkten geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Future gibt dagegen um 0,12 % auf 28.922,18 Punkte nach. Der Kassa-Schluss vom Freitag lag bei 28.957,53 Punkten.

Am Kryptomarkt legt Bitcoin um 0,32 % auf 80.292,53 USD zu. Der EUR/USD notiert bei 1,12 leicht schwächer (-0,05 %), während Gold um 0,44 % auf 4.025,6 USD steigt. Am stärksten bewegt sich das Öl: Brent verbilligt sich um 2,46 % auf 114,81 USD je Barrel, was nach den hohen Preisniveaus den Kostendruck etwas dämpft.

Konjunktur

Das ifo-Geschäftsklima in Deutschland steigt im Oktober auf 90,2 Punkte und liegt damit leicht über der Erwartung von 90 Punkten. Im Vormonat hatte der Index bei 89,9 Punkten gestanden. Mit dem sechsten Anstieg in Folge setzt sich die schrittweise Aufhellung der Stimmung in den deutschen Unternehmen fort.


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Aktien-News

Im Gesundheitssektor fallen die Studiendaten unterschiedlich aus. Bayer gewinnt zur Mittagszeit 3,0 % auf rund 45,17 EUR, getragen von einer Zwischenanalyse der Phase-III-Studie DASL-HiCaP: Nubeqa senkt das Risiko für Metastasen oder Tod gegenüber Placebo um 58 %. Hinzu kommt die Zulassung des Blutgerinnungshemmers Asundexian zur Schlaganfallprävention in China. Weniger überzeugend fallen die Daten bei Novartis aus. Analysten bewerten die am Freitag veröffentlichten Phase-III-Ergebnisse zu Remibrutinib gegen schubförmige Multiple Sklerose als durchwachsen, weil die Wirksamkeit unter den Erwartungen lag. Die Aktie war daraufhin vorbörslich um 1,9 % gefallen. In der Medizintechnik klärt Carl Zeiss Meditec (Aktuelle Analyse) die offene Führungsfrage . Bronwyn Brophy O'Connor übernimmt zum 1. Dezember 2026 den Vorstandsvorsitz vom interimistisch amtierenden Andreas Pecher und rückt zugleich in den Vorstand der Carl Zeiss AG auf, wo sie die Sparte Medical Technology verantwortet.

Bei den Rückversicherern wirken die Analystenurteile von Exane BNP Paribas in unterschiedliche Richtungen. Munich Re verliert bis zu 1 %, nachdem das Haus die Aktie bei unverändertem Kursziel von 580 EUR auf "Neutral" abgestuft hat. Hannover Rück behauptet dagegen ihr höchstes Niveau seit Juni 2025, denn Exane hebt das Kursziel auf 310 EUR an. Rückenwind von gleich zwei Großbanken erhält Flatexdegiro: Barclays kürt den Onlinebroker zum Sektorfavoriten und bestätigt das Kursziel von 43 EUR, während Goldman Sachs sein Ziel auf 50 EUR anhebt. Die Aktie gewinnt zur Mittagszeit 4,4 % und macht damit einen Teil der rund 24 % wett, die sie im Oktober bislang verloren hatte.

Auch abseits der Finanzwerte prägen Analystenurteile das Bild. Atoss Software erholt sich mit einem Plus von 8,9 % deutlich vom Kursrutsch am Freitag. Berenberg-Analyst Gustav Froberg bestätigt seine Kaufempfehlung und sieht sowohl das Profil der wiederkehrenden Umsätze als auch die verbesserten Margenaussichten am Markt unterschätzt. Die Deutsche Bank wird bei BASF dagegen vorsichtiger: Sie stuft den Chemiekonzern von "Buy" auf "Hold" ab und senkt das Kursziel von 60 auf 53 EUR.

Das Rüstungsgeschäft beschäftigt auch Volkswagen und Airbus. Volkswagen (Aktuelle Analyse) prüft offenbar, in Hannover Militärlastwagen der tschechischen Marke Tatra zu bauen . Im Kerngeschäft vereinbart der Konzern eine neue strategische Partnerschaft mit NXP Semiconductors: Der Chipkonzern liefert die zentralen Mikrocontroller für die künftige softwaredefinierte Fahrzeugarchitektur aller VW-Konzernmarken. Das erste Fahrzeug ist für 2027 geplant. Bei Airbus geht es um die Kampfflugzeuge der nächsten Generation: Der Konzern will offenbar mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems über eine Rolle im Kampfflugzeugprogramm GCAP sprechen.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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