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12:04 Uhr, 27.08.2026

Midday-Flash: Tech-Zahlen aus den USA stützen – DAX hält sich im Plus

Softwarewerte wie SAP und Nemetschek treiben den DAX auf 26.337,85 Punkte: Zudem bewegen Analystenurteile zu United Internet, Bilfinger und Telekom die Kurse.

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Starke Quartalszahlen von Nvidia, Salesforce und CrowdStrike geben dem europäischen Technologiesektor Auftrieb. Der DAX kommt darüber leicht ins Plus, während die US-Futures deutlichere Gewinne anzeigen. Im Fokus stehen zudem zahlreiche Analystenurteile, von United Internet über Bilfinger bis zur Deutschen Telekom.

Marktbericht

Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 26.337,85 Punkten und liegt damit 0,19 % im Plus. Getragen wird der Index von den Softwarewerten, die nach den starken US-Quartalszahlen von Salesforce und CrowdStrike sowie den Nvidia-Zahlen zulegen. In Frankfurt gewinnen vor allem SAP und Nemetschek, während der breite Markt insgesamt wenig verändert bleibt.

Die US-Futures signalisieren eine festere Eröffnung. Der S&P-500-Future steht bei 7.709,98 Punkten und damit 0,45 % über dem Vortagesniveau, nachdem der Kassaindex am Mittwoch bei 7.675,70 Zählern geschlossen hat. Deutlicher fällt das Plus beim Nasdaq-100-Future aus, der um 1,06 % auf 29.535,05 Punkte anzieht, gegenüber einem Vortagsschluss von 29.224,52 Punkten. Die Techlastigkeit der Bewegung passt zum Zahlenreigen aus dem US-Softwaresektor.

Bitcoin legt um 1,23 % auf 79.999,99 USD zu. Der Markt bleibt von institutionellen Nachrichten geprägt: BlackRocks Spot-ETF IBIT verzeichnet Rekord-Zuflüsse, wobei Analyst Mitchnick das wachsende US-Staatsschuldenvolumen von 40 Bio. USD als makroökonomisches Argument anführt. Mirae Asset zielt mit 109 Mrd. USD auf ein breites Krypto- und Digital-Asset-Geschäft, Ripples Stablecoin RLUSD überschreitet erstmals 2 Mrd. USD Marktkapitalisierung, und Grayscale bringt den ersten US-Spot-ETF auf den Privacy-Coin Zcash an den Markt.

An den übrigen Märkten gibt EUR/USD um 0,14 % auf 1,16 USD nach. Gold verliert 0,37 % auf 4.635,90 USD je Feinunze. Brent zieht um 0,72 % auf 87,32 USD je Barrel an: Der Irak bietet erstmals seit Kriegsbeginn Öl außerhalb der Straße von Hormus an, während der Iran mit einer Sperrung für US-amerikanische, französische und britische Schiffe sowie Versicherer droht.

Top-Mover

Wert Aktuell
SUSS MicroTec +7,51 %
AIXTRON +4,57 %
Infineon Technologies +4,24 %
Deutsche Telekom -1,69 %
Ottobock SE & Co. -1,69 %
Heidelberg Materials -1,67 %

Aktien-News

Die Nachrichtenlage wird von den Ausläufern der US-Berichtssaison bestimmt. Europas Softwarewerte profitieren von den Zahlen aus Übersee: SAP gewinnt rund 1 Prozent, Nemetschek rund 3,5 Prozent, gestützt vom bestätigten Ausblick bei Salesforce (Aktuelle Analyse) und den Ergebnissen von CrowdStrike (Aktuelle Analyse) . Auch die starken Zahlen von NVIDIA (Aktuelle Analyse) wirken in den Sektor hinein und stützen mit AIXTRON und Infineon Technologies die Halbleiterseite des deutschen Technologiesektors.

Einen eigenen Auslöser hat GFT Technologies (Aktuelle Analyse): Die Deutsche Bank wählt das Unternehmen als Transformations- und Systemintegrationspartner für die Modernisierung der Kernbank im Privatkundengeschäft aus, was der Aktie deutliche Gewinne beschert .

Analystenurteile sorgen für die übrigen Bewegungen. Kepler Cheuvreux erwartet im zweiten Halbjahr wenig begeisternde Markttrends im Telekomsektor, sieht die Chancen aber bei den kleineren Anbietern: United Internet und Ionos steigen nach der Hochstufung auf Buy, während die Deutsche Telekom nach der Abstufung auf Hold und der Kurszielsenkung von 35 auf 32 EUR mit 1,7 % im Minus liegt. Bilfinger gewinnt 3,1 %, nachdem UBS-Analyst Olivier Calvet auf Buy hochgestuft und mit gesunkenen Margenerwartungen, geringerem Enttäuschungsrisiko und einem positiv überraschten Auftragseingang argumentiert hat.

Aus der Berichtssaison melden sich zwei Werte mit gemischten Zahlen: Gerresheimer steigert den Quartalsumsatz auf 524 Mio. EUR nach 519 Mio. EUR, das bereinigte EBIT fällt jedoch auf 66 Mio. EUR nach 81 Mio. EUR, wobei der Konzern eine stärkere zweite Jahreshälfte erwartet. Die Helaba senkt ihre Prognose für 2026 auf rund 500 Mio. EUR Vorsteuerergebnis nach zuvor 600 bis 700 Mio. EUR, belastet von einer gestiegenen Risikovorsorge im Gewerbeimmobiliengeschäft.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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