Die Woche in Zahlen: Die Zinswende der Fed im Blick
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Die Fed hat den Leitzins einstimmig auf 3,75 bis 4,00 % angehoben und weitere Schritte in Aussicht gestellt, die Bank of Japan zog auf 1,25 % nach. Der Dow Jones verlor auf Wochensicht 1,7 %, der EuroStoxx 50 1,3 %, der DAX 1,0 %, während der Nasdaq 100 als einziger der großen Indizes 0,9 % zulegte. Bitcoin gewann in derselben Woche 5,3 %, der VIX gab 6,5 % nach.
Wochenbilanz
Was die Woche prägte
Bestimmt wurde die Nachrichtenlage von Ereignissen außerhalb der Bilanzen: den Zinsentscheiden der Notenbanken, der Lage in der Straße von Hormus und den chinesischen Konjunkturdaten. Dazwischen lief die Debatte, ob der Ausbau der KI-Infrastruktur zu schnell vorangetrieben wird.
Was die Woche prägte
Chart der Woche: Strategy +17,5 %
Strategy, die frühere MicroStrategy, gewann 17,5 % und damit ein Vielfaches dessen, was der Nasdaq 100 in derselben Zeit schaffte. Geradlinig verlief der Anstieg nicht: Das Wochentief lag am Mittwoch, das Hoch erst am Freitag, der größte Teil des Zuwachses entstand also in den letzten beiden Handelstagen. Die Aktie lief dabei im Gleichlauf mit Bitcoin, der die Woche 5,3 % höher beendete. Auf Sicht von zwölf Monaten steht trotz der Erholung ein Minus von 55,9 %.
Chart der Woche: Strategy +17,5 %
Sektoren im Blick
Gesundheitswerte waren die einzige Branche, die beiderseits des Atlantiks deutlich zulegte: In Europa gewann der Sektor 3,0 %, in den USA 1,8 %. Die Technologie kam nur in den USA voran, während sie in Europa nachgab. Darin steckt ein guter Teil des Abstands zwischen Nasdaq 100 und DAX. Am unteren Ende der US-Sektoren standen Versorger und Finanzwerte, zwei Branchen, die in Europa glimpflicher davonkamen; europäische Versorger schlossen sogar im Plus. Das Schlusslicht in Europa bildete der zyklische Konsum. Trotz der angespannten Lage am Golf schloss Brent 0,7 % tiefer, die Energiewerte gaben in beiden Regionen leicht nach.
Sektoren im Blick
Aktien im Fokus: Deutschland
Bilfinger senkte Margen- und Umsatzprognose und verlor daraufhin 24,3 %, so viel wie kein anderer Wert im deutschen Markt. Auf der Gegenseite stand Redcare Pharmacy mit 16,3 % Plus, nachdem die Deutsche Bank die vorangegangene Kursschwäche als Einstiegschance bezeichnet hatte. Die Stärke des Gesundheitssektors zeigte sich auch bei Qiagen, wo Übernahmespekulationen um TPG und Bain Capital die Aktie um 5,1 % nach oben trugen. Aixtron dagegen büßte 7,2 % ein, obwohl sich Nvidia optimistisch zum Chipabsatz geäußert hatte. Getragen wurde die Woche von wenigen Werten: Im MDAX schlossen 36 von 50 Titeln im Minus, im DAX 24 von 40.
Aktien im Fokus: Deutschland
Aktien im Fokus: USA
Der S&P 500 gab über die Woche lediglich 0,1 % ab, doch hinter dem ruhigen Indexstand standen 371 Verlierer und nur 131 Gewinner: Die Schwergewichte hielten den Index, während die Marktbreite schwach blieb. Zu den Ausnahmen zählten CrowdStrike mit 15,0 % und Generac, das nach einem langfristigen Liefervertrag mit Amazon über Generatoren 10,9 % gewann. Die Gesundheitsstärke des deutschen Marktes hatte in Revvity ihr amerikanisches Gegenstück; die Aktie gewann 15,4 %. Am anderen Ende verlor J.B. Hunt 13,4 %, weil der Konzern für das dritte Quartal einen Gewinnrückgang erwartet. Auch Constellation Energy büßte deutlich ein, die Versorger waren mit 3,0 % Minus der schwächste US-Sektor.
Aktien im Fokus: USA
Makro-Überraschungen der Woche
Der amerikanische Verbraucher lieferte die größte Abweichung vom Konsens: Ohne Tankstellen und Autos stiegen die Einzelhandelsumsätze im August um 1,2 % gegenüber dem Vormonat, erwartet worden waren 0,2 %. Die Industrieindikatoren fielen uneinheitlich aus. Der Philadelphia-Fed-Index übertraf die Erwartungen deutlich, während der Empire-State-Index nur gut die Hälfte des prognostizierten Werts erreichte. In China blieb der Einzelhandel mit 0,4 % hinter den erwarteten 0,8 % zurück. Die japanische Inflation lag ebenfalls unter der Prognose, ausgerechnet in der Woche, in der die Bank of Japan die Zinsen anhob.
Makro-Überraschungen der Woche
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.







