Midday-Flash: DAX hält sich – Anleiherenditen erreichen Mehrjahreshochs
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Der DAX pendelt zur Mittagszeit um seinen Vortagesschluss: Konjunkturoptimismus nach der angehobenen DIW-Prognose und eine Hochstufung der Deutschen Bank stehen gegen Sorgen um die Energieinfrastruktur und die Produktion bei Volkswagen. An den Anleihemärkten klettern britische und US-Renditen auf Mehrjahreshochs, die US-Futures deuten einen etwas schwächeren Start an. Bei den Einzelwerten liefern Analystenstimmen die stärksten Impulse.
Marktbericht
Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 25.794,45 Punkten und liegt damit 0,10 % unter dem Vortagesschluss. Gestützt wird der Markt von der Anhebung der DIW-Prognose auf 1,2 % BIP-Wachstum für 2026 sowie vom Bankensektor, dem die Goldman-Sachs-Hochstufung der Deutschen Bank Rückenwind gibt. Dem stehen die Sabotagefälle an der Energieinfrastruktur und die Produktionssorgen bei Volkswagen gegenüber, sodass der Index per Saldo auf der Stelle tritt.
Vor der Eröffnung an der Wall Street zeigen die Terminmärkte leichte Abschläge. Der S&P-500-Future steht bei 7.616,73 Punkten und damit 0,19 % tiefer, nachdem der Kassa-Index am Vortag bei 7.631,47 Zählern geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Future gibt mit 0,52 % deutlicher nach und notiert bei 28.926,80 Punkten, gegenüber einem Vortagsschluss von 29.077,22.
Belastend wirkt das Zinsumfeld: Britische Staatsanleihen rentieren am langen Ende mit 5,921 % so hoch wie zuletzt 1998, die zehnjährigen mit 5,29 % auf dem höchsten Stand seit August 2007. Auch die US-Renditen erreichen Höchststände seit 2007, während die US-Staatsverschuldung die Marke von 40 Bio. USD überschreitet.
Bitcoin notiert bei 76.700 USD und verliert 0,90 %. EUR/USD gibt um 0,19 % auf 1,16 nach. Gold fällt um 0,88 % auf 4.357,50 USD, was zu den gestiegenen Realrenditen passt. Brent legt um 0,45 % auf 95,08 USD zu, gestützt von den Spannungen zwischen Iran und den USA; die höheren Energiekosten treffen die Airlines, weshalb Ryanair seine Passagierziele senkt.
Top-Mover
| Wert | Aktuell |
|---|---|
| Evotec | +1,46 % |
| adidas | +1,12 % |
| Deutsche Bank | +0,72 % |
| Auto1 Group | -5,88 % |
| DEUTZ | -5,01 % |
| VERBIO Vereinigt.BioEnergie | -4,54 % |
Aktien-News
Die stärksten Impulse liefern heute die Analysten. Goldman Sachs stuft die Deutsche Bank von "Neutral" auf "Buy" hoch und hebt das Kursziel von 37 auf 43,75 EUR an. Die Aktie legt um 0,7 % zu und stützt damit den gesamten Bankensektor, dem das gestiegene Renditeniveau strukturell entgegenkommt.
Auch Adidas (Aktuelle Analyse) profitiert von einer Heraufstufung: Barclays traut dem Titel 210 EUR zu, Analystin Petrova verweist auf die Innovationstage am 23. und 24. September als möglichen Kurstreiber. Die Aktie erholt sich um mehr als 2 % und notiert aktuell 1,1 % fester.
Anders das Bild bei Auto1: Der Autohändler bestätigt seine Geschäftsziele für 2026, Citigroup und Deutsche Bank erwarten im zweiten Halbjahr höhere Bruttogewinne je Fahrzeug, die das obere Ende des Zielkorridors stützen sollen. Die Aktie zeigt sich davon unbeeindruckt und verliert 5,9 %.
Bei Scout24 meldet Bank of America eine auf 8,75 % erhöhte Gesamtposition, nach zuvor 5,87 %, mit Schwellenberührung am 31. August. Im Automobilsektor bleibt zudem die Lage bei Volkswagen (Aktuelle Analyse) ein Thema für den Gesamtmarkt.
Energiepolitisch fällt eine Entscheidung mit Signalwirkung: Die EU-Kommission genehmigt die deutsche Förderung neuer Gaskraftwerke mit einem Volumen von bis zu 35 Mrd. EUR, ein Auftragsimpuls für Kraftwerksbau und Zulieferer.
Aus den USA kommt Rückenwind für die KI-Lieferkette: Dell (Aktuelle Analyse) hebt nach einem starken zweiten Quartal den Jahresausblick an und erwartet nun rund 192 Mrd. USD Umsatz statt zuvor von Analysten geschätzter 174 Mrd. USD sowie einen bereinigten Gewinn von 25,50 USD je Aktie nach zuvor 17,90 USD. Der Umsatz mit KI-Servern steigt im Quartal auf 16,4 Mrd. USD.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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