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18:18 Uhr, 03.09.2026

Evening-Flash: DAX hält 26.000 Punkte – Ölpreis nähert sich 100 Dollar

Der DAX verteidigt am Donnerstag die 26.000er-Marke: Der Iran-Konflikt treibt Brent zeitweise auf 97,62 USD, zugleich legen Gold und Bitcoin kräftig zu.

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Der DAX schließt am Donnerstag mit einem Plus von 0,59 % bei 26.003,32 Punkten und behauptet damit die Marke von 26.000 Zählern. Die Eskalation im Iran-Konflikt treibt den Ölpreis in Richtung 100 USD, während Fed-Signale zu einer gedämpften US-Inflation Gold und Bitcoin Auftrieb geben. In den USA legen S&P 500 und Nasdaq 100 deutlich zu.

Marktbericht

Der DAX schließt bei 26.003,32 Punkten und legt 0,59 % zu. Gestützt wird der Markt von Signalen der Fed zu einer gedämpften US-Inflation, während die Eskalation im Iran-Konflikt, der anziehende Ölpreis und Sorgen um die Konjunktur in der Eurozone das Aufwärtspotenzial begrenzen.

In den USA notiert der S&P 500 bei 7.743,89 Punkten und gewinnt 1,01 %, nach einem Vortagsschluss von 7.666,60 Zählern. Der Nasdaq 100 steht bei 29.471,20 Punkten und legt 1,13 % zu, gegenüber 29.143,33 Punkten am Vorabend.

Bitcoin zieht um 4,64 % auf 80.894,22 USD an. Im Zuge der Aufwärtsbewegung werden rund 140 Mio. USD an Short-Positionen liquidiert, XRP führt die Altcoin-Bewegung mit einem Plus von 8,3 % auf 1,46 USD an.

EUR/USD steigt um 0,31 % auf 1,16 USD. Der Yen gewinnt 2 % gegenüber dem Dollar, gestützt von Spekulationen über eine Intervention der Bank of Japan und einer für den 18. September erwarteten Zinserhöhung.

Gold klettert um 2,79 % auf 4.537,60 USD je Unze, getragen vom schwächeren Dollar und den Aussagen der New York Fed zur nachlassenden US-Inflation. Brent notiert bei 95,60 USD je Barrel und damit nahezu unverändert bei minus 0,03 %, nachdem der Kontrakt im Zuge der Eskalation im Iran-Konflikt und der Risiken in der Straße von Hormus zeitweise bis auf 97,62 USD und damit den höchsten Stand seit einem Monat gestiegen war.

Europa

Tops & Flops Europa (L&S)

Wert Tag
Auto1 Group +4,39 %
AUMOVIO +3,52 %
flatexDEGIRO +3,48 %
Siltronic -3,36 %
Qiagen -2,57 %
Fresenius Medical Care -2,29 %

Im Mittelpunkt steht Volkswagen. Einem Bericht zufolge prüft der Konzern den Verkauf von Beteiligungen, darunter eine Reduzierung des Traton-Anteils von 87 auf 75 Prozent. Die Volkswagen-Aktie gewinnt 3,0 %, Traton zieht mit.

Zugleich warnt ein Bericht vor einer möglichen Herabstufung der Bonität auf Ramschniveau ohne umfassende Einschnitte, während Konzern und Gewerkschaften über eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden streiten. Am Freitag berät der Aufsichtsrat über Werksschließungen und einen Stellenabbau von bis zu 50.000 Arbeitsplätzen.

Bei der Deutschen Telekom baut der aktivistische Investor Elliott laut Bloomberg eine bedeutende Beteiligung auf, um eine kolportierte Fusion von T-Mobile US zu verhindern und stattdessen höhere Aktienrückkäufe durchzusetzen. Die Aktie legt zu. Die Commerzbank startet ihr Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1,2 Mrd. EUR mit Laufzeit bis zum 10. Februar 2027, trotz der erwarteten Übernahme durch UniCredit, und gewinnt 2,2 %.

Auf der Analystenseite dominiert der Rückenwind. Auto1 steigt um 4,4 %, nachdem JPMorgan und Goldman Sachs ihre Kaufempfehlungen mit einem Kursziel von je 37 EUR bestätigt haben. Fuchs SE erreicht ein Jahreshoch, nachdem Kepler Cheuvreux die Aktie mit Verweis auf übertroffene Q2-Zahlen und ein erhöhtes operatives Gewinnziel auf "Hold" hochgestuft hat. flatexDEGIRO profitiert von einer Hochstufung durch Morgan Stanley auf Overweight.

Airbus meldet unterdessen Qualitätsmängel am Seitenleitwerk des A330neo, die im Sommer die Auslieferungen gebremst haben: Im August verlassen rund 57 Maschinen und damit zehn weniger als im Juli die Werke, die Ursache ist nach Konzernangaben gefunden und die Auslieferungen laufen wieder an.

USA

Tops & Flops USA (L&S)

Wert Tag
Dell Technologies +16,14 %
Robinhood Markets +13,92 %
Strategy +13,00 %
Ciena -9,98 %
General Mills -6,54 %
Tyson Foods -6,46 %

Aus dem Berichtsreigen sticht Ciena (Aktuelle Analyse) hervor: Der Netzwerkausrüster steigert den Umsatz um 37 % auf 1,67 Mrd. USD und das bereinigte EPS auf 2,11 USD, womit beide Werte klar über dem Konsens liegen, zudem hebt das Unternehmen die Jahresprognose auf 6,42 Mrd. USD an. Dennoch dreht die Aktie nach Handelsstart deutlich ins Minus und verliert 10,0 %, was auf eine bereits eingepreiste Erwartungshaltung hindeutet.

Im Halbleitersektor bestimmt Broadcom (Aktuelle Analyse) das Bild. Der Konzern übertrifft im dritten Quartal die Erwartungen leicht und stellt einen Ausblick im Rahmen der Schätzungen, die Aktie fällt jedoch um 5,4 % und rutscht unter die 200-Tage-Linie. Bernstein, Goldman Sachs und Rosenblatt mit einem Kursziel von 600 USD bleiben mit Blick auf den KI-Chip-Ausblick optimistisch, BofA senkt das Kursziel dagegen von 530 auf 460 USD.

Nvidia setzt seine KI-Expansion fort und übernimmt die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,93 Mrd. USD, die mit über 18 Mio. Nutzern unter eigener Marke und Gründerführung weitergeführt werden soll.

Tesla gewinnt 7,9 %, im Fokus steht das Cybercab-Launch-Event in Austin, zu dem StoneX das Kaufrating mit einem Kursziel von 475 USD bekräftigt, trotz Zweifeln an der Marge im Vergleich zu Waymo. Victoria's Secret übertrifft mit einem EPS von 0,95 USD gegenüber erwarteten 0,75 USD deutlich und hebt den Jahresausblick an, auch dank Zollrückerstattungen von 140,3 Mio. USD.

Schwächer sind die Nachrichten aus dem Konsumbereich. Tyson Foods rechnet für das Geschäftsjahr 2026 nur noch mit 1,5 bis 2,0 % Umsatzwachstum und verweist auf eine historische Rinderknappheit sowie volatile Rindfleischpreise. Campbell's trifft im vierten Quartal die Erwartungen, senkt aber den Ausblick für 2027 auf ein EPS von 1,65 bis 1,80 USD gegenüber erwarteten 1,84 USD und treibt Werksschließungen und Stellenabbau voran.

PayPal streicht im Zuge einer globalen Restrukturierung rund 220 Stellen in Indien und 160 in Irland. Cango meldet einen Nettoverlust von 81,6 Mio. USD durch Abschreibungen auf Mining-Maschinen.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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