Morning-Flash: KOSPI zieht an – DAX-Future tritt auf der Stelle
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke - VerkaufenKaufen
Die US-Futures notieren am Mittwochmorgen leicht fester, der DAX-Future dagegen praktisch unverändert. In Asien fällt Südkorea mit einem deutlichen Plus aus dem Rahmen, während Japan, Hongkong und Indien nachgeben. Für den deutschen Start zeichnet sich damit ein verhaltener, richtungsloser Auftakt ab.
Aktuelles Marktgeschehen
Der DAX-Future notiert vorbörslich bei 25.871 Punkten und damit 0,01 % unter dem Vortagsschluss, also nahezu unverändert. Aus den USA kommen leicht freundliche Vorgaben: Der S&P-500-Future steht bei 7.682 Punkten mit einem Plus von 0,11 %, der Nasdaq-100-Future legt 0,17 % auf 29.558 Punkte zu, der Dow-Jones-Future gewinnt 0,04 % auf 52.806 Punkte. Die Technologie-Futures liegen damit leicht vorn, wobei die Spreizung kaum ins Gewicht fällt. Für den deutschen Handelsstart ergibt sich daraus eine allenfalls minimal freundliche Ausgangslage.
Bei den Rohstoffen zieht Brent-Öl um 1,06 % auf 98,96 USD an, während Gold 0,16 % auf 4.431,7 USD verliert und Bitcoin 0,57 % auf 78.891,09 USD gewinnt.
Vorbörsliche Tops & Flops
| Wert | Vorbörslich |
|---|---|
| Scout24 SE NA O.N | +1,27 % |
| UnitedHealth Group | +0,94 % |
| Evotec | +0,82 % |
| Auto1 Group | -2,81 % |
| Aroundtown | -2,16 % |
| ATOSS Software | -2,05 % |
Ausblick
Im Tagesverlauf richtet sich der Blick nach Europa: Um 19:00 Uhr Berliner Zeit spricht EZB-Präsidentin Lagarde, deren Ton zur Zinsperspektive im Zentrum steht. Die chinesische Inflationsrate für August lag bei 0,8 % im Jahresvergleich und bei 0,4 % im Vergleich zum Vormonat. Nachbörslich berichtet in den USA Cooper Companies.
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen des Handelstags im Überblick.
Europa
Politisch dominiert die Haushaltsdebatte. Bundeskanzler Merz trifft EU-Ratspräsident Costa zum mehrjährigen EU-Finanzrahmen 2028 bis 2034 und fordert Kürzungen in allen Bereichen, während die Kommission ein Volumen von 1,76 Bio. EUR vorgeschlagen hat. Parallel sieht der deutsche Haushaltsentwurf für 2027 eine Neuverschuldung von 118,7 Mrd. EUR im Kernhaushalt vor, was FDP-Vize Kubicki mit Blick auf die hohe Kreditaufnahme kritisiert. Beides zusammen hält die Frage nach der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen und nach der künftigen Ausrichtung der EU-Ausgaben auf der Agenda, ohne dass sich daraus bislang ein klarer Impuls für die Aktienmärkte ergibt.
Konjunkturseitig fallen die Niederlande auf: Die Konsumausgaben stiegen im Juli um 1,2 % gegenüber dem Vorjahr, nach 1,7 % im Juni, die Dynamik des privaten Verbrauchs lässt damit leicht nach. Am Zinsmarkt bleibt der Wettbewerb um Einlagen sichtbar, wenn Anbieter wie Revolut und Renault Bank Neukunden bis zu 4,25 % auf Tagesgeld bieten, während die durchschnittlichen Bestandszinsen bei lediglich 1,4 % liegen. Sozialpolitisch plädiert Saarlands Ministerpräsidentin Rehlinger für eine Deckelung des Eigenanteils in Pflegeheimen auf 1.500 EUR monatlich, gegenüber einem bundesweiten Durchschnitt von aktuell 3.364 EUR. Vor dem Landgericht Karlsruhe wird zudem über das Augenscreening-Angebot von dm verhandelt: Die Wettbewerbszentrale sieht einen Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz, dm hält das Angebot für rechtmäßig.
Asien
Südkorea sticht heraus: Der KOSPI legt 1,37 % zu und ist damit die mit Abstand stärkste Leitbörse der Region. Rückenwind kommt aus der Debatte um die Marktstruktur, denn Vertreter von JPMorgan und der Börsenbetreiber KRX mahnen leichtere Marktzugänge und längere Handelszeiten an, um Südkorea als globales Investitionsziel attraktiver zu machen. Ansonsten bleiben die Bewegungen klein. Der Nikkei 225 gibt 0,37 % nach, nachdem das japanische Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal annualisiert um 1,4 % und gegenüber dem Vorquartal um 0,4 % gewachsen ist. Der Hang Seng Index verliert 0,34 %, der SSE Composite 0,06 %, der S&P/ASX 200 und der taiwanische TSEC Weighted Index treten mit 0,02 % und 0,06 % auf der Stelle. Schwächer zeigen sich Singapur mit 0,77 % Minus und der S&P BSE Sensex mit 0,61 % Minus, wobei indische IT-Werte unter dem Stopp der PERM-Zertifizierungen von Cognizant in den USA leiden.
Strategisch bleibt der Halbleiterbereich das Leitthema. Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie kündigt ein sechsfaches Wachstum der KI-Rechenkapazität mit Zielwert von 100.000-Chip-Clustern an, während Huawei Chinas DUV-Lithographie-Strategie koordiniert, um die Abhängigkeit von ASML zu verringern. Bei Marvell Technology setzt sich die KI-getriebene Kurserholung fort, getragen von Hyperscaler-Beziehungen, Custom Silicon und dem Geschäft mit optischer Konnektivität.
USA
Nachbörslich meldete Caseys General Stores einen Umsatz von 5,68 Mrd. USD und ein verwässertes EPS von 7,37 USD und übertraf damit die Erwartungen deutlich.
Im Fokus steht Apple, das am Mittwoch neue iPhones vorstellt und laut Bloomberg mit einem faltbaren Modell im Reisepass-Format in ein neues Segment einsteigt. IDC hält eine Marktführerschaft bei faltbaren Smartphones binnen zwölf Monaten für möglich. Bei Qualcomm hebt RBC das Kursziel von 160 auf 180 USD an, für Autodesk bestätigt Jefferies die Kaufempfehlung mit Kursziel 300 USD und hält die KI-Disruptionsrisiken für übertrieben. RBC nimmt AstraZeneca mit "Outperform" und Kursziel 14.500 Pence in die Bewertung auf. Handelspolitisch kündigt Washington Importverbote für bestimmte kanadische Produkte an, darunter Molkereiwaren, alkoholische Getränke und Motorräder, wirksam ab dem 29. September. OpenAI erweitert zudem sein Unternehmensangebot und stellt GPT-6 Astra über Amazon Bedrock bereit.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|

