Analyse

MICROSOFT - Schon in der nächsten großen Verkaufswelle?

Die steile Erholung der Microsoft-Aktie seit Mitte Januar trifft jetzt auf eine breite Widerstandszone, an der sich der Abwärtstrend seit dem neuen Rekordhoch fortsetzen kann. Noch haben die Bullen aber die minimale Chance, diese Bedrohung abzuwenden.

Erwähnte Instrumente

  • Microsoft Corp.
    ISIN: US5949181045Kopiert
    Kursstand: 301,250 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • Microsoft Corp. - WKN: 870747 - ISIN: US5949181045 - Kurs: 301,250 $ (Nasdaq)

Bis an das langfristige Kurszielgebiet bei 350,00 USD war die Aktie von Microsoft im November in einer weiteren stielen Kaufwelle gestiegen, ehe sie dort von einer Seitwärtsbewegung abgebremst wurde. Mit dem Bruch der Unterseite der Formation wurde zu Jahresbeginn wie erwartet das erste Verkaufssignal generiert und eine Abwärtswelle gestartet, die auch vor der wichtigen Unterstützung bei 305,84 USD nicht Halt machte. In der Spitze brach die Microsoft-Aktie sogar schon unter das Tief vom Oktober 2021 bei 280,25 USD ein.

Doch mit der Rückeroberung der Marke wurde nicht nur ein weiteres Verkaufssignal verhindert, sondern auch eine dynamische Erholung gestartet, die in der laufenden Woche schon über das Widerstandsniveau bei 305,84 UDS geführt hatte. Der gestrige Kurseinbruch gibt jedoch Anlass zur Sorge.

Erholung am seidenen Faden

Gelingt es der Käuferseite jetzt nicht mehr gelingen, das Erholungshoch bei 315,12 USD zu überwinden, dürfte es zunächst zu einer Korrektur an die Unterstützung bei 294,45 USD kommen. Sollte der Wert dort nicht nach Norden abprallen, sondern unter diesen Support einbrechen, wäre das nächste kurzfristige Verkaufssignal aktiviert und ein erneuter Test der zentralen Unterstützung bei 280,25 USD die Folge. Wird sie diesmal nachhaltig unterschritten, könnte der Abwärtstrend bis 263,19 und 253,00 USD führen. Selbst eine kurzfristige Übertreibung bis zum Mai-Tief bei 238,60 USD sollte dann eingeplant werden.

Wird die Unterstützung bei 294,45 USD dagegen verteidigt oder schon zuvor das Hoch bei 315,12 USD deutlich überschritten, könnte die Erholungsphase zunächst bis 323,41 USD führen. Doch erst über dieser Hürde wäre die Chance auf einen Anstieg an das Rekordhoch gegeben.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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