Analyse
07:15 Uhr, 29.01.2026

MICROSOFT - Anleger fürchten um die hohen KI-Investitionen

Microsoft geht mit einem robusten, wenn auch nicht euphorischen Ausblick in das dritte Geschäftsquartal. Für Q3 erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum von 15 bis 17 %, während Azure weiterhin das Rückgrat der Expansion bleibt.

Die Cloud-Sparte soll währungsbereinigt um 37 bis 38 % zulegen und damit leicht über den Markterwartungen liegen. Gleichzeitig stellt das Management klar, dass die operativen Margen unter dem Gewicht der anhaltend hohen KI-Investitionen kurzfristig weiter unter Druck stehen werden.

Im Analystencall stand weniger das Wachstum selbst als dessen Preis im Fokus. Die Investitionen sind stark gestiegen, und die Börse zweifelt zunehmend an der kurzfristigen Rendite. Finanzchefin Amy Hood versuchte, diese Sorge zu entkräften. Entscheidend sei nicht, Azure isoliert zu betrachten. Würden die zuletzt installierten GPUs vollständig dem Cloudgeschäft zugerechnet, läge das Azure-Wachstum rechnerisch "über 40 %“, sagte Hood. Tatsächlich fließe ein erheblicher Teil der Kapazitäten bewusst in eigene Produkte wie Microsoft 365 Copilot, GitHub Copilot oder Security-Anwendungen. Ziel sei nicht die Maximierung einer einzelnen Kennzahl, sondern der Aufbau des "besten Lifetime-Value-Portfolios“.

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