Analyse
08:50 Uhr, 12.03.2026

K+S – Unsicherheiten beim Ausblick stören Aufwärtstrend der Top-Pick-Aktie noch nicht

Der Düngemittelhersteller K+S erwartet 2026 beim operativen Gewinn ein breiteres Spektrum: Sowohl ein Anstieg als auch ein leichter Rückgang sind möglich. Die Entwicklung hängt vor allem von der Nachfrage im Frühjahr und der weiteren Erholung der Kalipreise in Brasilien ab. Die Aktie ist vorbörslich knapp behauptet.

K+S prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 ein Ebitda zwischen 600 und 700 Mio. EUR. Das obere Ende dieser Spanne sei erreichbar, wenn der Absatz mit Kunden aus der Landwirtschaft um 0,3 Mio. auf 7,6 Mio. Tonnen steigt und die Kalipreise in Brasilien während der Frühjahrssaison moderat anziehen. Bei geringeren Absatz- und Preissteigerungen dürfte das operative Ergebnis dagegen am unteren Rand der Spanne liegen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erzielte K+S einen stabilen Umsatz von 3,65 Mrd. EUR und ein Ebitda von 613 Mio. EUR, rund 10 % über dem Vorjahreswert. Der Konzern profitierte von höheren Dünge- und Industrieproduktpreisen und kompensierte gestiegene Energie- und Personalkosten durch niedrigere Frachtkosten und einen Absatz von höhermargigen Spezialprodukten. Das bereinigte Konzernergebnis lag 2025 bei 125,5 Mio. EUR, nach 3,6 Mio. EUR im Vorjahr. Unter anderem aufgrund der Investitionen in den Ausbau des Werkes Bethune in Kanada und das Projekt Werra 2060 halbierte sich der Free Cashflow auf 29 Mio. EUR. Die Dividende soll für 2025 von 15 auf 7 Cent je Aktie fallen.

Die Aktie meines stock3 Select Top-Picks reagiert vorbörslich kaum und liegt damit nach der starken Kaufwelle der letzten Monate weiter in aussichtsreicher Position.

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