Analyse
07:19 Uhr, 28.08.2026

MARVELL - Alles Wichtige aus dem Analystencall

Marvell positioniert sich zunehmend als Architekt für den gesamten Datenfluss innerhalb moderner Rechenzentren. Maßgeschneiderte Prozessoren, optische Verbindungen, Netzwerkswitches und neue Lösungen zur Speichererweiterung sollen gemeinsam den nächsten Wachstumsschub auslösen.

Für das Geschäftsjahr 2028 erwartet Marvell jetzt rund 18 Mrd. USD Umsatz, 1,5 Mrd. USD mehr als noch vor drei Monaten. Das Data-Center-Geschäft soll um mehr als 60 % wachsen, der Bereich mit kundenspezifischen Chips sogar mehr als doppelt so groß werden. Doch selbst diese Prognose könnte nur eine Zwischenstation sein.

Für die größte Aufmerksamkeit sorgte die erweiterte Vereinbarung mit Google. Diese umfasst bestehende und neue Custom-Silicon-Programme sowie mögliche weitere Projekte. Das theoretische Umsatzvolumen kann bei vollständiger Erfüllung aller Bedingungen innerhalb von rund sechseinhalb Jahren bis zu 120 Mrd. USD erreichen.

Diese Summe ist allerdings kein fester Auftragseingang. Sie beschreibt ein maximales Szenario, das vom Erreichen zahlreicher Meilensteine und vom tatsächlichen Hochlauf der Programme abhängt. CEO Matt Murphy machte dennoch keinen Hehl aus der Dimension: Bei vollständiger Ausschöpfung sei dies "ein Monsterbetrag".

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