LVMH schafft die Trendwende, doch der Luxusmotor läuft noch nicht
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Von einem neuen Luxusboom kann allerdings noch keine Rede sein. Der Krieg im Nahen Osten, eine weiterhin verhaltene chinesische Kundschaft und erhebliche Währungsbelastungen bremsen den französischen Branchenprimus.
Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr organisch um 2 % auf 38,6 Mrd. EUR. Wegen negativer Wechselkurseffekte von 5 % und des Verkaufs von DFS-Aktivitäten sank der ausgewiesene Erlös jedoch um 3 %. Im zweiten Quartal beschleunigte sich das organische Wachstum auf 3 %. Ohne die Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten wären es nach Angaben des Managements rund 4 % gewesen.
Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft erreichte 8,69 Mrd. EUR und übertraf damit die Markterwartungen. Die operative Marge hielt sich mit 22,5 % nahezu auf dem Vorjahresniveau. Unter konstanten Wechselkursen wäre das operative Ergebnis um rund 4 % gestiegen. Tatsächlich kosteten Währungseffekte, insbesondere durch US-Dollar, Yen und koreanischen Won, fast 700 Mio. EUR. Der Nettogewinn blieb mit 5,7 Mrd. EUR stabil. Der freie Cashflow lag bei starken 4,1 Mrd. EUR, die Nettoverschuldung sank um fast 2 Mrd. EUR.
