Licht und Schatten bei ØRSTED
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Der dänische Energiekonzern nimmt mit seinem 1,47-GW-Offshoreprojekt vor Incheon nicht an der nächsten südkoreanischen Festpreis-Auktion teil. Verschlechterte wirtschaftliche Rahmenbedingungen führen dazu, dass das Projekt die internen Investitionskriterien derzeit nicht erfüllt. Positiv ist jedoch die höhere Kapitaldisziplin. Ørsted vermeidet damit, erneut viel Kapital in Projekte mit unzureichender Rendite zu binden. Incheon bleibt zudem grundsätzlich im Portfolio und wird weiter optimiert. Gleichzeitig gibt es operative Fortschritte: Der gemeinsam mit Nuveen Infrastructure gehaltene Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 ist mit 913 MW und 83 Turbinen in den kommerziellen Betrieb gegangen. Langfristige Stromabnahmeverträge über 786 MW mit Amazon, BASF, Covestro, REWE und Google sorgen für hohe Planungssicherheit und stabile Cashflows.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 36.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
Finanzmärkte im Bann zweier Ereignisse
An den Agrarmärkten tut sich was
Japanischer Industriekonzern: Korrektur als Kaufchance?
Neuaufnahme im America-First-Depot
Sondermüllentsorgung: Wir nehmen 5 Titel unter die Lupe
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