LANG & SCHWARZ - Das letzte starke Quartal der alten Ära
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Das zweite Quartal war das letzte vollständig starke Quartal unter dem bisherigen Handelsmodell gewesen. Nicht zwingend das letzte gute Quartal überhaupt, wohl aber das letzte, in dem der umfangreiche Orderstrom von Trade Republic die Ergebnisse im Market Making befeuerte.
Im ersten Halbjahr 2026 steigerte Lang & Schwarz das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 39,7 auf 71,7 Mio. EUR. Der Konzernüberschuss sprang von 26,5 auf 48,4 Mio. EUR, das Ergebnis je Aktie von 2,81 auf 5,13 EUR. Ohne Sondereffekte verdiente der Düsseldorfer Finanzdienstleister 5,20 EUR je Aktie. Damit wurde bereits nach sechs Monaten nahezu das berichtete Ergebnis je Aktie des gesamten Rekordjahres 2025 erreicht.
Auch das zweite Quartal überzeugte. Das Ergebnis aus der Handelstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 25,0 auf 34,8 Mio. EUR. Unter dem Strich blieben 15,9 Mio. EUR beziehungsweise 1,68 EUR je Aktie. Allerdings lag das Ergebnis aus der Handelstätigkeit deutlich unter den außergewöhnlich hohen 63,8 Mio. EUR des ersten Quartals. Das Handelsvolumen sank von 98,3 auf 75,8 Mrd. EUR.
