1&1 und UNITED INTERNET - Auf dem Weg zum baldigen Squezze-out?
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Bis zur Schwelle, ab der sich Minderheitsaktionäre herausdrängen lassen, fehlen dann nur noch rund 1,4 Mio. Aktien.
Ralph Dommermuth hat bei 1&1 diesmal kein Übernahmeangebot vorgelegt und keine Prämie geboten. Er hat eine Bilanzposition umgebucht. Was United Internet und 1&1 am Montagabend in zwei abgestimmten Meldungen verkündeten, ist formal eine Finanzierungsmaßnahme. Strategisch ist es der bislang größte Schritt in einer Reihe, die seit gut 16 Monaten in dieselbe Richtung weist: zur vollständigen Kontrolle über die börsennotierte Tochter.
Dommermuth führt beide Gesellschaften als Vorstandschef und sitzt damit auf beiden Seiten des Tisches. Umso mehr Gewicht hat die Zustimmung des 1&1-Aufsichtsrats. Für die übrigen Aktionäre ist der Tausch rechnerisch weitgehend neutral, solange man den Börsenkurs als fairen Wert akzeptiert. Die Machtverhältnisse verschieben sich dagegen deutlich.
