Kommentar
14:04 Uhr, 08.08.2026

Krypto-Wochenrückblick: Schwache Jobdaten schieben Bitcoin an die 65.000-USD-Marke

Der US-Arbeitsmarkt verlor im Juli überraschend 23.000 Stellen und blieb damit weit unter der Prognose von 80.000 neuen Jobs. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September fiel laut Marktbeobachtern auf 42 %. Bitcoin profitierte von den gesunkenen Zinserwartungen und pendelte um die Marke von 65.000 USD.

Im Senat scheiterte der Clarity Act dagegen vorerst an der Sommerpause. Die Regulierung steht nun frühestens im September wieder auf der Agenda.

Schwache Arbeitsmarktdaten senken die Zinserwartungen

Der US-Arbeitsmarkt lieferte am Freitag ein Signal, mit dem kaum jemand gerechnet hatte: Die Wirtschaft baute im Juli 23.000 Stellen ab, während Ökonomen einen Zuwachs von 80.000 Jobs erwartet hatten. Die Arbeitslosenquote sank zwar auf 4,1 %. Zugleich stiegen die Löhne mit 3,2 % aber schwächer als die erwarteten 3,5 %. Marktkommentator Mohamed El-Erian bezifferte den Rückgang der Zinserhöhungswahrscheinlichkeit für die September-Sitzung der Fed auf rund 15 Prozentpunkte, auf zwischenzeitlich 42 %. Die Investmentgesellschaft Bespoke Investment Group bestätigte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf der September-Sitzung unter die 50%-Marke gefallen ist.

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