Kion rechnet für 2026 mit deutlich wachsendem Gewinn
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Von Olaf Ridder
DOW JONES--Kion hat im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur wie erwartet deutlich weniger verdient, rechnet für 2026 aber wieder mit moderatem Umsatzwachstum und einem deutlich steigenden operativen Gewinn. Basis dafür sind der zuletzt starke Auftragseingang und die Sparmaßnahmen.
2025 verbuchte das Logistiktechnikunternehmen nach eigenen Angaben einen Rückgang des bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 14 Prozent auf 789 Millionen Euro. Der Umsatz gab um 2 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro nach. Damit wurden die im Oktober eingegrenzten Prognosekorridore von 760 bis 820 Millionen Euro bereinigtem EBIT und 11,1 bis 11,4 Milliarden Euro Umsatz erfüllt. Analysten hatten im Konsens mit 11,24 Milliarden Euro Umsatz und 795 Millionen Euro bereinigtem EBIT gerechnet.
Das Nettoergebnis fiel um 35 Prozent auf 241 Millionen Euro. Dieser Einbruch ist auf Einmalkosten im Zusammenhang mit dem laufenden Effizienzprogramm in Höhe von 169 Millionen Euro zurückzuführen. Kion will die Fixkosten damit dauerhaft um rund 150 Millionen Euro senken. Erste positive Ergebniseffekte hätten sich bereits im vergangenen Jahr gezeigt, die "nahezu vollständige Wirkung" werde im Laufe des neuen Jahres erreicht.
Die Aktionäre müssen sich mit einer deutlich niedrigeren Dividende begnügen. Vorgeschlagen sind 62 statt wie im Vorjahr 82 Cent je Aktie.
2026 kalkuliert Kion mit einem Umsatz zwischen 11,4 und 12,3 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT zwischen 850 Millionen und 1,04 Milliarden Euro.
"In einem schwierigen Umfeld stieg der Auftragseingang in beiden Segmenten von Kion und übertraf damit die Entwicklung der wichtigsten Märkte", sagte CEO Rob Smith. Kion steigerte sein Neugeschäft 2025 auf 11,7 von 10,3 Milliarden Euro.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
DJG/rio/cbr
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