DAX und Gold starten höher in die Woche
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
DJ XETRA-SCHLUSS/DAX und Gold starten höher in die Woche
DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ist es zum Start in die Woche nach oben gegangen. Der DAX schloss 0,1 Prozent höher bei 24.933 Punkten. Die Gemengelage ist nicht einfach, der Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar war eine Enttäuschung. Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe, findet die Stagnation im Index "gemessen an den immensen Schuldenplänen der Politik", enttäuschend. Für eine echte Aufbruchsstimmung müsse sich das Geschäftsklima endlich aufhellen, und das deutlich. Der Glaube an eine Investitionsoffensive bleibe wegen schwieriger Standortbedingungen schwach. Am Wochenende stand vor allem der Devisenmarkt im Fokus. Der Euro stieg deutlich auf knapp 1,19 Dollar. Auch das ist keine gute Nachricht für die exportlastige deutsche Wirtschaft. Allenfalls der Umstand, dass Investoren lieber im Euro als im Dollar die Zuflucht suchten, sorgte nachgelagert für Käufe in Euro-Assets. Die Berichtssaison wird in den kommenden Tagen zeigen, wie sich deutsche Unternehmen im Schlussquartal 2025 behauptet haben.
Der Goldpreis notierte erstmals über 5.000 US-Dollar pro Feinunze. Angesichts der massiven Dynamik hat die Société Générale ihr Kursziel für das Jahresende 2026 bereits von bisher 5.000 auf 6.000 US-Dollar je Feinunze nach oben korrigiert und bezeichnet dies sogar als "konservative Schätzung". Dabei lösen börsengehandelte Indexfonds (ETFs) die Zentralbanken als Preistreiber ab. Während in den vergangenen Jahren vor allem die Goldkäufe der Zentralbanken den Preis stützten, sind es nun private und institutionelle Investoren über ETFs.
In der zweiten Reihe erholten sich Aroundtown um rund 6 Prozent und Puma um 17 Prozent. Der Übernahmekandidat aus Herzogenaurach bügelte nachrichtenlos die Delle von Freitag aus. Kion gaben mit einer Abstufung auf "Underperform" durch Jefferies 3,9 Prozent ab. Die Aktien von Friedrich Vorwerk stiegen um 7,3 Prozent. Hier kamen die starken Zahlen zum vierten Quartal gut an. Von Jefferies wurden die Zahlen gelobt, der Gewinn (EBIT) liege 14 Prozent über ihrer Schätzung. Die Liquidität habe sich deutlich verbessert. Allerdings seien Auftragsbestand und -eingänge leicht zurückgegangen.
Für die Aktie von Gea ging es nach vorläufigen 2025er Zahlen um 3,4 Prozent nach oben. Positiv wurde an der Börse der Auftragseingang im vierten Quartal bei 1,828 Milliarden Euro gewertet, der über der Erwartung liege und für weiteres Wachstum stehe.
=== INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD DAX 24.933,08 +0,1% +1,7% DAX-Future 25.036,00 +0,2% +1,0% XDAX 24.933,83 +0,2% +1,2% MDAX 31.826,25 +0,3% +3,7% TecDAX 3.730,00 +0,2% +2,8% SDAX 18.374,68 +0,4% +6,6% zuletzt +/- Ticks Bund-Future 127,94 +35 YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Aktien Umsatz Vortag Aktien Vortag DAX 23 17 0 3.362,0 46,6 4.378,6 51,4 MDAX 26 22 2 599,6 26,7 699,0 30,1 TecDAX 18 11 1 800,6 16,1 1.137,3 19,8 SDAX 40 28 2 132,5 8,7 161,5 10,3 Umsätze in Millionen Euro bzw. Stück ===
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/thl/cln
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
