KI-Boom treibt auch Analogchips: TEXAS INSTRUMENTS im Vorteil?
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Die Begründung zielt auf einen finanziellen und operativen Umschwung zugleich: Nach einem über Jahre hohen Investitionszyklus, der Margen und Kapitalrenditen belastete, sieht Stifel den Konzern nun an der Schwelle zu einer Phase mit höherem Free Cashflow, höheren Marktanteilen und strukturellem Rückenwind aus dem KI-Ausbau.
Im Zentrum der Stifel-These steht der erwartete Free-Cashflow-Knick nach oben. Über sechs Jahre hinweg hatte Texas Instruments massiv investiert und damit die eigene Profitabilität gedrückt. Nun aber, so die Argumentation, dürfte die Kapitalintensität nachlassen. Genau darin liegt für Svanberg der Kern der Neubewertung: Wenn die Investitionen sinken und die Werke gleichzeitig mehr Volumen aufnehmen, kann sich das Geschäftsmodell wieder in jene Richtung bewegen, für die Texas Instruments an der Börse lange geschätzt wurde, nämlich hohe Cash-Generierung bei robuster Marge. Das neue Kursziel von 250 USD basiert auf einer Free-Cashflow-Rendite von 3,84 % für 2027. Im optimistischeren Szenario hält Stifel sogar 286 USD für möglich.
