Fundamentale Nachricht

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Die Anleger verharren in Lauerstellung. Die Woche ist weitgehend abgehakt, spannender wird es wieder in der kommenden. Gegen Mittag notiert der Dax bei 8.482 Punkten (-0,14 %).

Erwähnte Instrumente

  • Fresenius SE & Co. KGaA
    ISIN: DE0005785604Kopiert
    Kursstand: 91,74 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • RHÖN-KLINIKUM AG
    ISIN: DE0007042301Kopiert
    Kursstand: 19,41 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen

DAX

Die Anleger bleiben vorsichtig. Die Woche ist weitgehend abgehakt, spannender wird es wieder in der kommenden. Am Mittwoch wird die US-Notenbank zu ihrer nächsten Sitzung zusammentreffen. Der Umfang des Taperings, also des Zurückführens der monatlichen Anleihekäufe, bleibt das große Thema. Gegen Mittag notiert der Dax bei 8.482 Punkten (-0,14 %).

Charttechnik

Kurz vor seinem Allzeithoch braucht der Dax eine kleine Pause und konsolidiert seit gestern seitwärts. Fällt der Kurs jetzt aber unter 8.455 Punkte zurück, müsste mit einer Korrekturausdehnung in Richtung von 8.435 oder gar 8.386 Punkten gerechnet werden. Oberhalb der 8.455iger Kursmarke sind jedoch erst einmal die Käufer dran, um zu zeigen was sie können. Eine Kaufwelle bis auf 8.505/35 Punkte wäre möglich.

Thema des Tages

Bundesfinanzminister Schäuble hat die Entscheidung des EU-Parlaments zu einer gemeinsamen Bankenaufsicht in der Euro-Zone befürwortet. „Es ist wichtig, dass wir für die großen, grenzüberschreitenden, systemrelevanten Banken eine europäische Aufsicht schaffen", sagte Schäuble im Radio. Das Europa-Parlament hatte gestern einer gemeinsamen Banken-Aufsicht bei der EZB zugestimmt.

Vor dem Treffen der Euro- und EU-Finanzminister in Vilnius äußerte sich Schäuble außerdem zur geplanten Finanztransaktionssteuer. Es betrachtet das Projekt trotz Widerstände nicht als gefährdet. Es sei nicht der Todesstoß, wenn der juristische Dienst des EU-Rates der Staats- und Regierungschefs die Rechtmäßigkeit anzweifele. Es sei immer klar gewesen, dass es nicht leicht sein werde, die Steuer auf dem Wege der verstärkten Zusammenarbeit von EU-Ländern einzuführen, so Schäuble.

Aktien im Blick

Fresenius übernimmt die meisten Krankenhäuser von Rhön und steigt damit zum größten Klinikbetreiber in Europa auf. Die Titel legen aktuell um 4,49 % zu. Der Kurs von Rhön-Klinikum reagiert aktuell mit einem Plus von 10,75 %.

Volkswagen - Konzernabsatz im August: + 0,1 % auf 720.400 Autos. Die Aktie notiert mit 0,34 % leicht im Plus.

Mit einem Plus von knapp 6 % auf reagieren die Aktionäre von Kabel Deutschland auf die Übernahme durch Vodafone.

Gerry Weber hat erneut seine Umsatz- und Gewinnprognose kassiert. Die Anleger flüchten aus der Aktie (aktuell: -7,03 %).

Konjunktur

Die Schuldenquote Spaniens steigt im 2. Quartal auf 92,2 % des BIP. Das Jahresendziel liegt bei 91,4 %.

Eurogruppenchef Dijsselbloem geht davon aus, dass Slowenien keine Finanzhilfe aus dem Ausland benötigen wird. "Wir vertrauen darauf, dass Slowenien die nötigen Schritte unternehmen wird."

Währungen

Der US-Dollar legt auf breiter Basis zu. Dem Greenback kommt dabei die Aussicht zugute, dass die Fed in der kommenden Woche mit geldpolitischen Straffung beginnen wird. EUR/USD notiert bislang bei 1,3262 im Tief.

USD/JPY erreichte bislang 99,68 im Hoch. Von der Aufwärtsrevision der japanischen Industrieproduktion im Juli konnte der Yen nicht profitieren.

Rohstoffe

Gold wird derzeit weder als Inflationsschutz noch als sicherer Hafen gesucht. Das Edelmetall verliert 0,77 % auf 1.312 US-Dollar/Feinunze.

Hinweis: Der Abschnitt Charttechnik wurde von Rene Berteit, der Abschnitt Währungen von Tomke Hansmann verfasst.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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