Inflation in Tokio sinkt trotz Ölpreisschock weiter
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In Japan ist die Inflation im Großraum Tokio trotz Ölpreisschubs den fünften Monat in Folge gesunken. Im April stiegen die Verbraucherpreise ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 1,5 Prozent, nach 1,7 Prozent im März; zuvor 2,8 Prozent im November.
Ökonomen hatten mit 1,8 Prozent gerechnet, wurden also überrascht. Damit liegt die Teuerung weiter unter dem von der Notenbank anvisierten Zwei-Prozent-Ziel.
Bei der allgemeinen Preisentwicklung im Großraum Tokio gab es dagegen einen leichten Anstieg: Die Inflationsrate legte im April um 0,1 Prozentpunkte auf ebenfalls 1,5 Prozent zu. Die Tokioter Daten gelten an den Finanzmärkten als Frühindikator für die landesweite Preisentwicklung.
