Inflation in Deutschland zieht stärker an als erwartet
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Der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise wirkt sich wieder stärker auf Konsumenten und Unternehmen in Deutschland aus. Die Verbraucherpreise haben sich im Juli um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstagnachmittag auf vorläufiger Basis mitgeteilt hat. Damit hat sich die Teuerungsrate im Vergleich zu Juni, als eine Inflationsrate von 2,3 % gemessen wurde, deutlich beschleunigt. Die Volkswirte der Banken hatten weniger starken Beschleunigung auf 2,7 % gerechnet.
Seit Anfang Juli gilt die erst im Mai in Kraft getretene vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel ("Tankrabatt") um brutto 16,71 Cent nicht mehr. Im Mai und Juni führte der Tankrabatt zu einer vorübergehenden Milderung der Inflation. Dieser Effekt ist nun weggefallen. Die Inflationsrate gibt an, wie stark sich die Verbraucherpreise gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat verändert haben. Am Vormittag waren bereits vorläufige Inflationsdaten aus verschiedenen Bundesländern veröffentlicht worden.

