Goldpreis erreicht neues Hoch nach Trumps Dollar-Kommentaren
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Gold hat am Dienstagabend nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum US-Dollar kräftig zugelegt und ein weiteres Rekordhoch erreicht. Der Preis für eine Feinunze kletterte im späten Handel um bis zu knapp vier Prozent auf 5.187 Dollar. Damit legte der Goldpreis in den ersten Wochen des Jahres bereits um ein Fünftel zu, nachdem er im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war.
Trump sagte, dass er wegen des aktuellen Dollar-Rückgangs nicht besorgt sei. Der Dollar gab daraufhin kräftig nach. Da Gold überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, führen fallende Dollar-Notierungen meist zu Gewinnen am Goldmarkt. Die Abwertung der US-Währung macht Gold für Anleger, die in anderen Währungen wie dem Euro rechnen, lukrativer.
Auch Silber legte nach den Worten Trumps kräftig zu. Hier verteuerte sich die Feinunze im Vergleich zum Vortag um rund acht Prozent auf 112,33 Dollar. Dies reichte allerdings nicht zu einem weiteren Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen.
Preistreiber am Markt für Edelmetalle im vergangenen Jahr waren unter anderem die vielen Konflikte weltweit. Auch 2026 sorgten politische Spannungen für mehr Nachfrage. So führten Experten die Gewinne in den ersten Handelstagen des Jahres unter anderem auf die Lage im Iran und die zeitweisen Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Staaten im Zusammenhang mit Grönland zurück.
Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als "sichere Häfen" in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.
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