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Gold stabilisiert sich nach Berg- und Talfahrt

Grund für die Stärke des Edelmetalls ist weiterhin die Erwartung, dass die Federal Reserve Bank (Fed) ihren Zinsanhebungszyklus abgeschlossen hat. Die Erwartung, dass es bereits im März 2024 zu einer ersten Zinssenkung kommt, ist jedoch vor dem am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht etwas zurückgegangen.

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Nach der Berg- und Talfahrt zu Wochenbeginn, die Gold mit 2.145,14 US-Dollar je Feinunze ein frisches Allzeithoch beschert hat, stabilisieren sich die Notierungen am Dienstagvormittag im Bereich zwischen 2.030 und 2.040 US-Dollar pro Unze.

Während Gold zu Wochenbeginn auch von der Nachfrage als „sicherer Hafen“ profitierte, nachdem ein Angriff auf US-Schiffe im Roten Meer die Besorgnis über einen umfassenderen Konflikt im Nahen Osten verstärkt hatte, ist der wesentliche Grund für die aktuelle Stärke des Edelmetalls weiterhin die Erwartung, dass die Federal Reserve Bank (Fed) ihren Zinsanhebungszyklus auf dem aktuellen Niveau von 5,25 bis 5,50 Prozent abgeschlossen hat.

Die Erwartung, dass es bereits im März 2024 zu einer ersten Zinssenkung der Fed kommt, ist jedoch vor dem am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht für November etwas zurückgegangen. Laut FedWatch Tool der CME ist die diesbezügliche Wahrscheinlichkeit auf aktuell 53,1 Prozent gesunken.

Der US-Dollar, mit dem das Edelmetall für gewöhnlich negativ korreliert ist, erholt sich angesichts der Ungewissheit über die US-Zinsperspektive weiter von seinem am 29. November 2023 markierten Dreieinhalbmonatstief und erreichte bislang ein Anderthalbwochenhoch.

Die Aussicht auf sinkende US-Zinsen ist für gewöhnlich positiv für das zinslose Gold – und umgekehrt. Gegen 9:45 Uhr MEZ notiert Gold auf Tagessicht mit einem Plus von 0,25 Prozent bei 2.034,04 US-Dollar je Feinunze.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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