Fundamentale Nachricht
13:55 Uhr, 04.08.2016

Gold: „Katz-und-Maus-Spiel“

Obwohl das fundamentale Umfeld in den kommenden Monaten noch viele Anleger zu Gold-Käufen anregen dürfte, könnte es Helaba-Analyst Heinrich Peters zufolge immer wieder zu Preisrücksetzern kommen.

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    ISIN: XC0009655157Kopiert
    Kursstand: 1.358,350 $/Unze (Commerzbank CFD) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Frankfurt (GodmodeTrader.de) – Gold weitet am Donnerstag seine gestrigen Verluste im Verbund mit den Gewinnen des US-Dollars nach besser als erwartet ausgefallenen Daten vom US-Arbeitsmarkt (ADP-Report) aus. Im Tief notierte das Edelmetall bei 1.349,23 US-Dollar je Feinunze.

Angesichts des „Katz-und-Maus-Spiels“ der US-Notenbank könnte es bei Gold in den kommenden Monaten immer wieder zu Preisrücksetzern kommen. Allerdings dürfte es die Fed wie schon im letzten Sommer nicht darauf ankommen lassen, dass die Zinserwartungen der Marktteilnehmer zu sehr anziehen, wie Helaba-Analyst Heinrich Peters im aktuellen „Rohstoffreport“ schreibt. So müssten sich die Realzinsen auch weiterhin auf einem für Gold günstigen Niveau bewegen. Die Ölpreiserwartungen würden sich vermutlich allmählich stabilisieren, so dass Deflationsszenarien zum Jahresende hin wieder an Bedeutung verlieren dürften, heißt es weiter.

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„Jedenfalls liegt das Überraschungspotenzial bei den aktuellen (sehr niedrigen) Inflationserwartungen nicht wie während der Hausse in 2011 für Gold auf der falschen Seite. Das fundamentale Umfeld dürfte eher noch viele im gelben Metall unterinvestierte Anleger zu Käufen anregen“, so Peters. Gegen 13:45 Uhr MESZ notiert Gold mit einem Minus von 0,02 Prozent bei 1.357,95 US-Dollar je Feinunze.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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