Gold bleibt im Aufwärtstrend: HQ Trust mahnt Disziplin, DZ Bank peilt 5.000 Dollar an
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HQ Trust sieht Gold trotz jüngster Schwäche in einem intakten strukturellen Aufwärtstrend. Preise jenseits von 5.000 US-Dollar im ersten Quartal seien jedoch eine spekulativ getriebene Übertreibung gewesen, betont CIO Christian Subbe. Bis Ende nächsten Jahres seien solche Niveaus nicht ausgeschlossen, allerdings mit erhöhten Schwankungen. Anlegern rät er zu einem strategischen Ansatz mit regelmäßigen Gewinnmitnahmen; Gold eigne sich vor allem als Beimischung und Inflationsschutz.
In vielen Krisen sei Gold gefragt gewesen und habe in den vergangenen fünf Jahren den MSCI All Country World Index übertroffen. HQ Trust hält die Position in Gold derzeit neutral gewichtet.
Auch die DZ Bank bleibt positiv und zeigt sich etwas optimistischer: Analyst Thomas Kulp erwartet innerhalb von zwölf Monaten eine Rückkehr zur Marke von 5.000 US-Dollar.
Den jüngsten Rücksetzer führt Kulp vor allem auf US-Zinsimpulse zurück: Ein überraschend starker US-Arbeitsmarktbericht trieb die Renditen nach oben und belastete Gold, ebenso der Ton der ersten Zinssitzung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh, der die Markterwartungen für Leitzinsen nach oben verschob. Das langfristige Fundament bleibe jedoch intakt, getragen von struktureller Zentralbanknachfrage. Für 2026 rechnet Kulp mit keiner Fed-Anhebung, 2027 in der ersten Jahreshälfte mit einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte.
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