Alte Smartphones als Rohstoffquelle: Eine Tonne Gold ungenutzt
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In Deutschlands Schubladen liegen rund 167 Millionen ungenutzte Althandys. Darin stecken etwa eine Tonne Gold sowie 3.700 Tonnen Aluminium und 1.800 Tonnen Kupfer, zeigt eine Kurzstudie. Insgesamt sind in Smartphones über 50 Metalle verbaut, darunter auch Palladium und Silber.
Der reine Metallwert beträgt im Schnitt nur 1,25 Euro pro Gerät – etwa halb so viel wie vor zehn Jahren. Grund ist, dass heute weniger Gold, Silber, Palladium und Tantal eingesetzt werden, während der Anteil seltener Erden sowie von Gallium und Germanium steigt – allerdings auf niedrigem Niveau.
Trotz des Potenzials bleibt diese urbane Mine weitgehend ungenutzt: Weltweit werden nur 5 bis 10 Prozent der Altgeräte recycelt, die meisten liegen weiterhin in Haushalten. Die Rückgewinnung vieler Metalle ist technisch anspruchsvoll, wirtschaftlich oft grenzwertig und ökologisch nicht immer sinnvoll; eine vollständige Rückgewinnung aller Metalle gilt als unrealistisch.
Als größtes Hindernis gilt die geringe Rücklaufquote. Steigt sie, verbessert sich auch die Verwertung – der wichtigste Hebel, um den Metallschatz in Althandys zu heben.
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