US-Jobdaten drücken Gold, Silber und Bitcoin – Zins- und Inflationssorgen belasten
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Nach robusten US-Arbeitsmarktdaten haben die Erwartungen an baldige US-Leitzinsanhebungen Edelmetalle stark unter Druck gesetzt. Der Goldpreis fiel am Freitagnachmittag auf rund 4.347 US-Dollar je Feinunze und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende März. Silber gab um fast sieben Prozent auf etwa 69 Dollar je Feinunze nach.
Der Anstieg von US-Dollar und Anleiherenditen machte zinslose Anlagen wie Gold und Silber unattraktiver. Zudem verteuert der starke Dollar die in US-Währung gehandelten Metalle für Anleger außerhalb des Dollarraums.
Bereits seit Wochen belasten Inflationsrisiken im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt die Nachfrage. Die anhaltenden Einschränkungen in der Straße von Hormus nähren Sorgen über dauerhaft hohe Ölpreise und zusätzliche Teuerung, sodass Gold derzeit kaum von seiner Rolle als Notanker profitiert.
Auch technisch ist Gold angeschlagen: Ein Rutsch unter die viel beachtete 200-Tage-Linie erhöht das Risiko weiterer Kursverluste. Unter diesen schwachen Rahmenbedingungen setzte Bitcoin seine Talfahrt fort und fiel auf etwa 60.700 Dollar; Berichte über Verkäufe durch einen US-Kryptoinvestor könnten den Druck verstärkt haben.
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