Analyse
08:15 Uhr, 05.03.2026

GFT will mit Bankenmodernisierung und KI wieder wachsen

Für den IT-Dienstleister GFT Technologies war 2025 operativ ein schwieriges Jahr. Gewinn und Margen gingen deutlich zurück, wichtige europäische Märkte schwächelten und die Aktie geriet über Monate hinweg unter Druck.

Inzwischen mehren sich jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen, dass sich die operative Entwicklung im zweiten Halbjahr verbessert hat und der Markt offenbar beginnt, der strategischen Neuausrichtung wieder mehr Vertrauen zu schenken.

Tatsächlich konnte GFT im Geschäftsjahr 2025 seine eigene Prognose (zuvor herabgesetzt) leicht übertreffen. Der Umsatz stieg auf 888 Mio. EUR (2024: 871 Mio. EUR), das bereinigte EBIT erreichte 67 Mio. EUR nach zuvor 78 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 46 Mio. EUR, während sich die EBT-Marge auf 5,2 % verbesserte und damit leicht über der Unternehmensprognose lag.

Die Zahlen spiegeln allerdings auch die Belastungen des laufenden Umbaus wider. Das operative Ergebnis blieb klar unter dem Vorjahr, was vor allem auf Investitionen in die KI-Transformation, strukturelle Anpassungen im Vereinigten Königreich sowie positive Sondereffekte im Jahr 2024 zurückzuführen ist.

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