FX-Mittagsbericht – Euro von guten Konjunkturdaten gestützt
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Der Euro ist am Montag zum Dollar kaum verändert gestartet und notierte bis Mitte des Vormittags noch deutlich unter der Marke von 1,25 Dollar. Gestützt wurde die Gemeinschaftswährung sodann von guten Konjunkturdaten aus der Eurozone. Gegen Mittag notiert EUR/USD um 0,25 Prozent fester bei 1,2494. Erstmals seit Juli konnte der vom Forschungsinstituts Sentix erhobene Konjunkturindex für den Währungsraum wieder zulegen. Im November habe es einen Anstieg auf minus 11,9 Punkte gegeben, nach minus 13,7 Zählern im Vormonat, teilte Sentix am Montag mit. Volkswirte hatten dagegen einen weiteren Rückgang erwartet. Die Sentix-Experten sehen in den Umfrageergebnissen „Anlass zur vorsichtigem Optimismus“.
Spekulationen um mögliche vorgezogene Wahlen in Japan belasten derweil den Dollar zum Yen. USD/JPY verbilligt sich um 0,39 Prozent auf 114,0630. Berichten zufolge erwägt Premierminister Shinzo Abe für Herbst kommenden Jahres geplante zweite Erhöhung der Mehrwertsteuer zu verschieben, wenn die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal enttäuschend ausfallen sollte. Die Daten werden am 17. November erwartet. Wie die Zeitung „Yomiuri“ am Sonntag berichtete, hat Abe seine Koalitionspartner bereits von den Plänen unterrichtet. Zudem seien Neuwahlen im Gespräch. Abe wolle damit seinen Wirtschaftskurs von der Bevölkerung bestätigen lassen, hieß es.
EUR/RUB rutscht am Montagmittag 3,19 Prozent in die Tiefe auf 56,2949. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Morgen mit Ankündigungen, die Währung stabilisieren zu wollen, den Rubel angetrieben. Putin sagte vor dem Asien-Pazifik-Gipfel (Apec) in Peking, er gehe davon aus, dass Schwankungen bald durch ein Eingreifen der Zentralbank ausgeglichen werden. Die russische Notenbank versucht bereits seit längerem, mit Devisenkäufen den Rubel zu stützen. Nähere Details zu den neuen Maßnahmen nannte Putin nicht. Russland Währung war wegen der Wirtschaftssanktionen infolge der Ukrainekrise in einem Abwärtstrend geraten. Seit Juli hat der Rubel gegenüber dem Euro bis Anfang November rund 20 Prozent seines Wertes verloren.
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