Kommentar
11:30 Uhr, 10.02.2026

EZB-Ökonomen sehen Zölle als Risiko für die Preisstabilität (aber anders, als man vielleicht zuerst denkt)

Die Europäische Zentralbank stellt in einer neuen Studie fest, dass US-Zölle die Inflation im Euroraum senken und die Wirtschaftsleistung drücken. Die Geldpolitik könne die Folgen abfedern, so die Autoren. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist kein Zufall.

Vier Ökonomen der EZB haben in einem am heutigen 10. Februar veröffentlichten Blogbeitrag untersucht, wie US-Importzölle auf die Eurozone zurückwirken. Ihr Ergebnis: Der Nachfragerückgang durch sinkende Exporte in die USA überwiegt die preistreibenden Effekte höherer Produktionskosten entlang globaler Lieferketten. US-Zölle wirken im Euroraum demnach wie ein negativer Nachfrageschock, der Preise und Produktion gleichzeitig drückt.

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