Exklusive stock3 Plus Analyse: Kommt jetzt die Erholungsbewegung?
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Die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz ist einer spürbaren Nervosität gewichen, die immer mehr Bereiche des Aktienmarktes erfasst. Dabei geht es nicht mehr nur um mögliche Fehlinvestitionen der Hyperscaler im KI-Bereich, sondern auch um die Frage, ob nicht zahlreiche Unternehmen bis tief hinein in den Tech-Sektor durch die rasanten KI-Entwicklungen disruptiert werden könnten.
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Angesichts der jüngsten KI-Ängste haben vor allem der S&P 500 und die Nasdaq-Indizes schwächer tendiert. Der DAX hat sich inzwischen von seinem Hoch oberhalb von 25.500 Punkten wieder deutlich entfernt und ringt nun mit der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Zählern. In der neuen Woche dürfte sich entscheiden, ob eine technische Erholung trägt – oder ob neue Konjunktur- und Geldpolitiksignale für weiteren Gegenwind sorgen.
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Was in der neuen Woche wichtig werden könnte
Zum Wochenstart fehlen zunächst Impulse aus den USA: Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des „Presidents’ Day“ geschlossen. Entsprechend ruhig dürfte auch der Handel in Europa verlaufen. Auch in China, Taiwan und Südkorea wurde am Montag nicht gehandelt, während schwächer als erwartet ausgefallene Wachstumszahlen die Kurse in Japan etwas belasteten.
Robuste US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Mittwoch und niedriger als erwartet ausgefallene Inflationsdaten vom vergangenen Freitag hätten eigentlich das Potenzial, die Zinssenkungserwartungen für das laufende Jahr etwas zu dämpfen. Allerdings zeigt sich dies bisher kaum in den Erwartungen des Marktes.
Sollten die Leitzinsen länger auf hohem Niveau verharren, würde dies die relative Attraktivität von Aktien gegenüber Anleihen schmälern. Am Mittwochabend wird das Protokoll der letzten Fed-Zinssitzung veröffentlichen. Investoren werden genau darauf achten, wie geschlossen die Notenbank hinter ihrem bisherigen Kurs steht und welche Bedingungen sie für mögliche Zinssenkungen formuliert. Allerdings: Durch den neuen Notenbankchef Kevin Warsh dürften die Karten ab Mai neu gemischt werden. Der Markt rechnet aktuell weiter mit zwei bis drei Zinssenkungen bis Jahresende 2026, wie das FedWatch Tool der CME Group zeigt.
Unterdessen könnten in der neuen Woche auch einige Konjunkturdaten für Bewegung sorgen. Im Fokus steht dabei der Freitag. U.a. für Deutschland und die Eurozone werden am letzten Handelstag der Woche die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Februar veröffentlicht. Sie gelten als wichtige Frühindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung. Am Nachmittag folgt die erste Schätzung für das Wachstum der US-Wirtschaft im vierten Quartal 2025. Trotz des zwischenzeitlichen Regierungsstillstands hatte sich die US-Konjunktur zuletzt robust gezeigt.
Am Freitag könnte unterdessen auch der kleine Verfallstag an den Terminmärkten für etwas Volatilität sorgen.
Unterdessen ist die Berichtssaison noch nicht vollständig abgeschlossen. Am Donnerstag legen mehrere Unternehmen aus Deutschland und Europa ihre Jahreszahlen vor, darunter Airbus, Krones und Knorr-Bremse.
Erstveröffentlichung: 12:01 Uhr, 16.02.2026 von Oliver Baron




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