Analyse

EVONIK - Die letzte Haltemarke

Bis an das Kursziel bei rund 31,00 EUR war die Aktie von Evonik in diesem Jahr schon gestiegen, ehe es zu der Korrektur kam, die den Wert aktuell so stark unter Druck setzt, dass man um den Fortbestand des Aufwärtstrends bangen muss. Gelingt der Turnaround jetzt?

Erwähnte Instrumente

  • Evonik Industries AG - WKN: EVNK01 - ISIN: DE000EVNK013 - Kurs: 27,990 € (XETRA)

Ausgehend von einem Rallyhoch bei 31,00 EUR fiel die Evonik-Aktie bis Juni an die Unterstützung bei 27,59 EUR zurück und konnte dort eine Erholung einleiten. Allerdings stoppte diese noch vor der Hürde bei 30,07 EUR und der Wert setzte in den vergangenen Tagen wieder an den Support zurück. Gleichzeitig wurde damit auch die langfristige Abwärtstrendlinie wieder unterschritten und damit ein zusätzliches Zeichen von Schwäche sichtbar.

Kursrutsch an Vorjahreshoch droht

Einerseits bestimmen die oben genannten bärischen Entwicklungen das Chartbild. Gleichzeitig konnte die Aktie den Support bei 27,59 EUR und die übergeordnete Aufwärtstrendlinie gestern mit Bravour verteidigen. Es wird ein harter Kampf um die kurz-bis mittelfristige Richtung entbrennen, soviel ist sicher. Für die Käufer wäre neben der Verteidigung der 27,59 EUR-Marke insbesondere ein Anstieg über den Widerstand bei 28,61 EUR relevant. Dann könnte sich das Blatt schnell wenden und die Evonik-Aktie bis 29,35 EUR und darüber schon bis 30,07 EUR steigen.

Setzt der Wert dagegen unter 27,59 EUR zurück, müsste man sich auf einen Abverkauf einstellen, der zunächst bis 26,24 EUR führen dürfte. Mittelfristig dürfte das starke Verkaufssignal aber zu einem Einbruch an die Hochs aus dem Sommer des Vorjahres führen, die bei 25,35 EUR verlaufen.

Charttechnisches Fazit: Die Aktie von Evonik kämpft um die mittelfristige Richtung und die Chancen der Bären überwiegen. Ein Anstieg über 28,61 EUR sollte von interessierten Anlegern abgewartet werden, um nicht vorzeitig von einem Abverkauf unter 26,00 EUR überrascht zu werden.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services PROmax.

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