Eurokurs stabil vor Jackson-Hole-Treffen
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Der Euro hat sich am Freitag kaum bewegt und wurde am Morgen bei 1,1645 US-Dollar gehandelt, etwas niedriger als am Vorabend. Der Referenzkurs lag zuletzt ebenfalls bei 1,1645 Dollar.
Im Fokus steht das Notenbanktreffen in Jackson Hole, wo am Freitag eine Rede von Kevin Warsh erwartet wird. Zur weiteren Zinspolitik werden zurückhaltende Signale erwartet. Am Markt gelten rund 35 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine US-Zinserhöhung im September als eingepreist; ein Zinsschritt der EZB ist weitgehend erwartet.
Zusätzlich rückt die jährliche Benchmark-Revision der US-Arbeitsmarktdaten in den Blick. Das anhaltend niedrige Niveau der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe kontrastiert mit dem Juli-Bericht, der einen Stellenrückgang zeigte. Aufwärtsanpassungen könnten die Zinserwartungen verstärken.
Die Importpreise nach Deutschland stiegen im Juli wegen höherer Energiekosten wieder etwas stärker, allerdings weniger als prognostiziert. Anstehend sind zudem deutsche Arbeitslosenzahlen sowie Verbraucherpreise aus Frankreich und Spanien. In den USA folgen am Nachmittag der Chicago-Einkaufsmanagerindex und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan.
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