Euro stabilisiert sich nach US-Zinserhöhung
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Der Euro hat sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten infolge der US-Zinserhöhung stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1465 US-Dollar gehandelt und lag damit ungefähr auf dem Niveau vom Vorabend. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch deutlich höher auf 1,1537 Dollar festgesetzt.
Auslöser war die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins erstmals seit dem Sommer 2023 um 0,25 Prozentpunkte auf die Spanne von 3,75 bis 4,0 Prozent anzuheben. Der Euro geriet daraufhin unter Druck. Angesichts erhöhter Inflation signalisierten die Geldpolitiker zudem mindestens eine weitere Erhöhung bis zum Jahresende.
Trotz politischer Forderungen nach einer Zinssenkung stimmte das Gremium einstimmig für die Anhebung. Beobachter werten dies als Zeichen von Entschlossenheit und Unabhängigkeit der Währungshüter.
Im Tagesverlauf richtet sich der Blick am Devisenmarkt auf US-Konjunkturdaten, die am Nachmittag anstehen. Besonders beachtet werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die bislang keine Schwäche am Arbeitsmarkt erkennen lassen. Auch andere Indikatoren stehen auf der Agenda.
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