Euro startet stabil in die Woche
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Der Euro ist zum Wochenauftakt weitgehend stabil geblieben. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1475 US-Dollar, etwas weniger als vor dem Wochenende; am späten Freitaghandel hatte sie über 1,1490 Dollar notiert. Insgesamt pendelt der Euro weiter auf dem niedrigeren Niveau nach der US-Leitzinserhöhung Mitte vergangener Woche. Die EZB setzte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1460 Dollar (Donnerstag: 1,1481).
Über das Wochenende gaben die Ölpreise nach. Das kann die Dollar-Nachfrage dämpfen, da Rohöl überwiegend in US-Währung gehandelt wird.
Entscheidend bleibt die Zinspolitik der großen Wirtschaftsblöcke: Indikatoren deuten in den USA und der Eurozone bis Jahresende auf weitere Anhebungen hin. Treiber ist anhaltender Inflationsdruck infolge des Iran-Kriegs und des Ölpreisschocks; laut einer EZB-Umfrage erwarten Verbraucher weiterhin hohe Teuerungsraten.
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