Euro tritt nach Stopp der Talfahrt auf der Stelle
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Der Euro hat sich am Freitagmorgen kaum bewegt und kostete 1,1483 US-Dollar. Nach der Zinsanhebung der US-Notenbank war die Gemeinschaftswährung zuvor unter Druck geraten und am Donnerstag zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende Juli gefallen; im späten New Yorker Handel stoppte die Talfahrt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1481 Dollar.
Der Druck dürfte jedoch anhalten: Für das laufende Jahr wird in den USA eine weitere Zinserhöhung erwartet, und bis zum dritten Quartal des kommenden Jahres preisen Marktteilnehmer nahezu drei zusätzliche Schritte ein – trotz politischer Kritik aus dem Weißen Haus.
Entscheidend bleiben Konjunkturdaten, da die Fed ihre Geldpolitik datenabhängig ausrichtet, insbesondere mit Blick auf Arbeitsmarkt und Inflation. Im Fokus steht am Freitag die US-Industrieproduktion für August.
Etwas Unterstützung erhielt der Euro von jüngst nachgebenden Ölpreisen. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, tendiert eine Preisrally dazu, die Nachfrage nach dem Greenback zu stärken; sinkende Preise dämpfen diesen Effekt.
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