Analyse

EUR/USD: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen deutlich

Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Oktober überraschend deutlich auf minus 1,1 Punkte gestiegen – der höchste Wert seit April 2023.

Erwähnte Instrumente

  • EUR/USD
    ISIN: EU0009652759Kopiert
    Kursstand: 1,05446 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • EUR/USD - WKN: 965275 - ISIN: EU0009652759 - Kurs: 1,05446 $ (FOREX)

EUR/USD gibt im europäischen Handel am Dienstagvormittag einen Teil seiner gestrigen Gewinne wieder ab. Im Tief wurde das Währungspaar bislang bei 1,0532 gehandelt.

Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Oktober überraschend deutlich auf minus 1,1 Punkte gestiegen – der höchste Wert seit April 2023. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einer Verbesserung auf minus 9,3 Zähler gerechnet, nach minus 11,4 Punkten im Vormonat.

„Die Talsohle scheint erreicht... Die gestiegenen Konjunkturerwartungen gehen einher mit der Erwartung weiter sinkender Inflationsraten sowie der Tatsache, dass mittlerweile mehr als zwei Drittel der Befragten von stabilen kurzfristigen Zinsen im Euroraum ausgehen“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Gegen 11:15 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,0543. Unterhalb des Tiefs vom 13. Oktober 2023 bei 1,0494 findet sich die nächste markante Unterstützung am Zehnmonatstief vom 3. Oktober 2023 bei 1,0447. Der nächste wichtige Widerstand liegt am Zweieinhalbwochenhoch vom 12. Oktober 2023 bei 1,0640.

EUR/USD
Statischer Chart
Live-Chart
Chart in stock3 Terminal öffnen

Passende Produkte

WKN Long/Short KO Hebel Laufzeit Bid Ask
Keine Ergebnisse gefunden
Zur Produktsuche

Keine Kommentare

Du willst kommentieren?

Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.

  • für freie Beiträge: beliebiges Abonnement von stock3
  • für stock3 Plus-Beiträge: stock3 Plus-Abonnement
Zum Store Jetzt einloggen

Das könnte Dich auch interessieren

Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

Mehr Experten