Analyse

E.ON - Fünf Gründe gegen einen weiteren Anstieg

Die E.on-Aktie hat in ihrer geradlinigen Erholung den markanten, mehrfachen Widerstand bei 9,25 EUR fast erreicht. Doch jetzt ist Vorsicht geboten, denn der Anstieg könnte abrupt enden und die Aktie deutlich zurückkommen.

Erwähnte Instrumente

  • E.ON SE - WKN: ENAG99 - ISIN: DE000ENAG999 - Kurs: 9,020 € (XETRA)

Bislang hält sich die Aktie von E.on an den charttechnischen Fahrplan, der Mitte Oktober unter der Überschrift "Antizyklische Tradingchance an dieser Zielmarke" erstellt wurde. Denn mit der Trendwende knapp vor dem Abwärtsziel bei 7,15 EUR und der Rückeroberung ehemaliger Unterstützungen bei 7,60 und 7,87 EUR meldeten sich die Bullen erfolgreich zurück. Auch der Anstieg an der Unterseite einer früheren Aufwärtstrendlinie in Richtung 9,25 EUR gelang.

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E.on-Chartanalyse vom 13.Oktober 2022

E.ON – Akute Trendwendegefahr

Und damit beginnen jetzt die ersten charttechnischen Fragezeichen zu erscheinen:

  • Die obere Begrenzung durch die frühere Aufwärtstrendlinie bremst den Anstieg der Aktie schon seit ein paar Tagen ein.
  • Das Hoch vom 13. September bei 9,34 und der Widerstand bei 9,25 EUR könnten den Aufwärtstrend ebenfalls stoppen.
  • Mit 9,12 EUR ist ein kurzfristiges Kursziel der ersten Aufwärtsstrecke erreicht.
  • Die laufende Korrektur hat bereits zum Bruch der Aufwärtstrendlinie geführt.
  • Zudem weist der Anstieg seit 7,28 EUR jetzt die gleiche Länge wie die Erholung von Juli bis Mitte August auf (violette Projektion im Chart). Sollten beide Erholungen zu einer übergeordneten Aufwärts-Korrektur gehören, könnte sie bereits beendet sein. Damit ist ein baldiger Trendwechsel möglich.

Um es bullisch zu sehen: Sollte die E.on-Aktie diese Hürden mit einem Anstieg über 9,34 EUR überwinden, stünde eine steile Kaufwelle bis 9,70 EUR und auf Sicht der kommenden Wochen sogar schon bis 10,22 EUR an.

Wird der Anstieg dagegen weiter unterbunden, dürfte in Kürze eine Korrektur bis 8,50 und 8,27 EUR folgen. Dort entscheidet sich, ob eine weitere Erholungsphase oder doch noch ein zweiter Abverkauf bis 7,6o und 7,28 EUR folgt.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services PROmax.

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