DWS überrascht mit starkem Jahresauftakt
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- DWS Group GmbH & Co. KGaA - WKN: DWS100 - ISIN: DE000DWS1007 - Kurs: 57,400 € (XETRA)
Während viele Vermögensverwalter unter nervösen Märkten und vorsichtigen Kunden leiden, zeigt die DWS Group operative Stärke.
Im ersten Quartal 2026 stiegen die Erträge auf 821 Mio. EUR nach 753 Mio. EUR im Vorjahr und lagen damit klar über den Erwartungen von 766 Mio. EUR. Das Vorsteuerergebnis sprang auf 377 Mio. EUR und übertraf auch hier die Analystenschätzung von 304 Mio. EUR deutlich. Unter dem Strich verdiente DWS 264 Mio. EUR nach 199 Mio. EUR im Vorjahr. Besonders stark fiel die Verbesserung bei der Effizienz aus: Die Cost-Income-Ratio sank auf 54,1 % nach 62,2 % im Vorjahr und lag ebenfalls besser als prognostiziert.
Zuflüsse bleiben robust
Besonders relevant für Investoren sind die Mittelzuflüsse. Im langfristigen Geschäft sammelte DWS 6,6 Mrd. EUR ein. Einschließlich Cash-Produkten und Advisory Services belief sich das Nettomittelaufkommen auf 11,0 Mrd. EUR. Treiber waren vor allem passive Produkte rund um Xtrackers sowie Zuflüsse in quantitativen Strategien, Multi Asset und Alternatives. Während im Januar und Februar Mittel zuflossen, gab es im März jedoch einen kriegsbedingten Rückschlag.
Das gesamte verwaltete Vermögen stieg auf den Rekordwert von 1.093 Mrd. EUR. Damit nähert sich DWS weiter der Marke von 1,1 Billionen EUR. In einem Umfeld hoher Volatilität ist das ein wichtiges Stabilitätssignal.
Bemerkenswert ist vor allem die Kostendisziplin. Die Aufwendungen gingen gegenüber dem Vorquartal um 9 % auf 444 Mio. EUR zurück. Niedrigere IT-Kosten, geringere Beratungsaufwendungen und ein reduzierter Personalaufwand wirkten entlastend. Für Asset Manager ist operative Hebelwirkung entscheidend: Wenn Erträge steigen und Kosten sinken, wächst der Gewinn überproportional. Genau das zeigt dieses Quartal.
Strategisch baut DWS zudem das Alternatives-Geschäft weiter aus. Die Beteiligung an einer Tochter von Nippon Life India Asset Management stärkt den Zugang zum indischen Markt, einem der wachstumsstärksten Anlagemärkte weltweit.
Das Management bestätigte den bisherigen Ausblick. Bis 2027 soll die Cost-Income-Ratio weiter unter 55 % bleiben, bis 2028 wird ein jährliches Ergebniswachstum von 10 bis 15 % angestrebt. Zudem rückt CEO Stefan Hoops zusätzlich in den Vorstand der Deutschen Bank auf – ein Zeichen für die strategische Bedeutung des Asset-Management-Geschäfts im Konzern.
Fazit: Die DWS liefert ein starkes Quartal mit klaren besseren Erträgen, Gewinn und Effizienz als von Analysten erwartet. Die Zuflüsse sind solide, das Rekordvermögen stützt die Ertragsbasis. Die Bewertung fällt weiter günstig aus. Die DWS-Aktie erscheint kaufenswert.
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| Jahr | 2025 | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mrd. EUR | 3,16 | 3,20 | 3,32 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 4,70 | 4,90 | 5,25 |
| KGV | 12 | 12 | 11 |
| Dividende je Aktie in EUR | 3,00 | 3,20 | 3,40 |
| Dividendenrendite | 5,23% | 5,57% | 5,92% |
|
*e = erwartet, Berechnungen basieren bei |

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