Dollarindex (DXY): Seitwärtsphase dominiert – woher könnte der nächste Impuls kommen?
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Dollarindex (DXY): Seitwärtsphase dominiert – woher könnte der nächste Impuls kommen?
Der US-Dollar-Index (DXY) misst die Entwicklung des US-Dollars gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen, darunter Euro, Yen, Pfund, Kanada-Dollar, Schwedische Krone und Schweizer Franken. Mit einem Euro-Gewicht von rund 57 % ist der DXY stark von der EUR/USD-Bewegung geprägt und gilt als zentraler Gradmesser für die globale Dollarstärke.
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Seit etwa Mai des vergangenen Jahres bewegt sich der DXY überwiegend seitwärts. Diese Phase reflektiert ein Gleichgewicht zwischen nachlassender US-Inflation, bereits laufenden Zinssenkungen der Fed und einer weiterhin robusten, aber abkühlenden US-Konjunktur. Gleichzeitig fehlt es den Alternativwährungen an klarer relativer Stärke, was größere Trendbewegungen bislang verhindert hat.
In den kommenden Wochen könnten vor allem US-Arbeitsmarktdaten, Inflationszahlen und die Kommunikation der Federal Reserve neue Impulse liefern. Sollte sich die Konjunktur stärker abschwächen, als aktuell erwartet, könnte der Dollar unter Druck geraten, da der Markt aggressivere Zinssenkungen einpreist. Umgekehrt würde eine erneute Stabilisierung von Wachstum und Inflation den DXY stützen.
Ein weiterer Faktor ist das globale Umfeld: Schwäche in Europa oder China könnte dem Dollar trotz US-Zinssenkungen defensive Unterstützung geben. Solange jedoch keine klare Divergenz in der Geldpolitik oder beim Wachstum entsteht, dürfte der DXY in seiner bekannten Seitwärtsstruktur bleiben – mit eher begrenzten, aber taktisch gut handelbaren Bewegungen.
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