Diese Softwareaktie profitiert vom KI-Hunger der Unternehmen
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Nun zeigt sich, dass der Anbieter von Cloud-Kommunikationsdiensten einen zweiten Wachstumsschub ausgerechnet dort findet, wo viele klassische Softwareunternehmen noch nach einem tragfähigen KI-Narrativ suchen. Unternehmen investieren wieder stärker in digitale Kundenkontakte, automatisierte Serviceprozesse und KI-gestützte Kommunikationskanäle. Twilio liefert dafür die technische Infrastruktur.
Die Reaktion der Börse fiel entsprechend deutlich aus. Die Aktie legte im Nachgang zu den Zahlen massiv zu Der Grund liegt nicht nur in den besser als erwarteten Zahlen für das erste Quartal, sondern vor allem in der angehobenen Jahresprognose. Twilio signalisiert damit, dass die jüngste Beschleunigung nicht bloß ein einzelner Ausreißer war.
Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 20 % auf 1,41 Mrd. USD. Organisch lag das Wachstum bei 16 %. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street, die bei etwa 1,34 Mrd. USD gelegen hatten. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,50 USD und lag damit ebenfalls klar über dem Konsens von 1,27 USD. Unter dem Strich erzielte Twilio einen Nettogewinn von 90 Mio. USD oder 0,57 USD je Aktie, nach 20 Mio. USD oder 0,12 USD je Aktie im Vorjahr.
