Trump nennt KI-Risiken "Hoax", OpenAI bremst nach Hugging-Face-Vorfall
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Der Streit über das Tempo der KI-Entwicklung ist an der Börse angekommen. Nvidia verlor am Montag 3,4 %, der PHLX-Halbleiterindex brach um 5,9 % ein. Broadcom und AMD gaben jeweils mehr als 4 % nach. Die Warnungen führender KI-Unternehmen vor einer zu schnellen Entwicklung waren der Auslöser. Der gleichzeitige Anstieg der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf zeitweise mehr als 5 % belastete Technologieaktien zusätzlich.
Einen Tag später ist gar nichts klar, höchstens wie weit die Positionen auseinanderliegen. US-Präsident Donald Trump wies die Warnungen vor außer Kontrolle geratener KI zurück und bezeichnete entsprechende Befürchtungen sogar als "Hoax", eingereiht in "Klimaschwindel" und Ähnliches. Neue staatliche "Leitplanken" hält er nicht für nötig, da ein derart hochintelligenter Präsident als Korrektiv völlig ausreiche. Zuvor hatte er den technologischen Wettlauf mit China auf eine kurze Formel gebracht: "Whoever wins AI, wins."
Trump argumentiert vor allem aus der Perspektive des geopolitischen Wettbewerbs. Zusätzliche Auflagen könnten aus seiner Sicht den amerikanischen Vorsprung gefährden. OpenAI-Präsident Greg Brockman beschreibt dasselbe Rennen inzwischen anders. Wenn die Fähigkeiten der Modelle schneller wachsen als die Kontrollmechanismen nachziehen können, müsse die Entwicklung im Zweifel langsamer werden.
