Kommentar
10:37 Uhr, 27.01.2026

Devisenhändler zahlen Rekordprämien für Wetten gegen den US-Dollar

Die Absicherung gegen einen weiter fallenden US-Dollar ist so teuer wie nie zuvor. Kurzlaufende Optionen, die von einer Abwertung der US-Währung profitieren, weisen inzwischen die höchsten Prämien auf, seit Bloomberg diese Daten im Jahr 2011 systematisch erfasst.

Der Markt sendet damit ein klares Signal. Investoren rechnen nicht mit einer kurzen Korrektur, sondern mit einer anhaltenden Schwächephase der Leitwährung.

Der Bloomberg Dollar Spot Index legte zwar am Dienstag leicht zu. Der Rückgang in den drei Tagen zuvor war jedoch der stärkste seit den Turbulenzen rund um die US-Zollpolitik im April vergangenen Jahres. Setzt sich diese Bewegung fort, droht dem Dollar der tiefste Stand seit vier Jahren. Auch am langen Ende der Kurve ist die Skepsis ausgeprägt. Die Positionierung signalisiert den pessimistischsten Ausblick für den Dollar seit mindestens Mai 2025.

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