Analyse

DEUTSCHE WOHNEN - Reaktion auf Zahlen verschärft Abwärtstendenz

Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen schicken die Aktien der Deutschen Wohnen zu Boden. Schon wieder muss man sagen, denn damit setzt sich der Abwärtstrend seit Oktober fort. Mit möglicherweise fatalen Folgen.

Erwähnte Instrumente

  • Deutsche Wohnen SE
    ISIN: DE000A0HN5C6Kopiert
    Kursstand: 39,310 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • Deutsche Wohnen SE - WKN: A0HN5C - ISIN: DE000A0HN5C6 - Kurs: 39,310 € (XETRA)

GuidantsNews vom 25.03., 07:29 Uhr: Deutsche Wohnen erzielt 2020 Vertragsmieten von €837,6 Mio (VJ: €837,3 Mio), einen FFO 1 von €544,1 Mio (VJ: €553,1 Mio), ein Ebitda von €1,01 Mrd (VJ: €873,1 Mio, Analystenprognose: €792 Mio) und einen Nettogewinn von €1,54 Mrd (VJ: €1,6 Mrd, Prognose: €1,55 Mrd); Dividendenvorschlag bei €1,03 je Aktie (VJ: €0,90, Prognose: €0,97). Im Ausblick auf 2021 erwartet das Unternehmen einen FFO 1 "in etwa auf Vorjahresniveau" und ein Ebitda (bereinigt) von rund €700 Mio. Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

Wie bereits in einer GodmodePLUS-Analyse Ende Februar herausgearbeitet, befindet sich die Aktie der Deutschen Wohnen in einer komplexen Topbildungsphase in Form eines mehrmonatigen "Rounding Top", gegen dessen Aktivierung sich die Bullen seit Februar verzweifelt zur Wehr setzen. Zuletzt wurde die entscheidende Kursunterstützung bei 39,46 EUR, deren Bruch das Wendemuster aktivieren würde, zwar schon mehrfach unterschritten, aber immer in letzter Sekunde von den Bullen zurückerobert.

Verkaufswelle beendet Erholung

Die jüngste Erholung bis 41,50 EUR wurde allerdings ebenfalls zunichte gemacht - nicht erst durch die gestrige Reaktion auf die Quartalszahlen, sondern auch schon durch die schwache Entwicklung am Vortag. Letztlich wurde die 39,46 EUR-Marke gestern wieder gebrochen und der Weg für einen weiteren Angriff auf das Februartief bei 38,03 EUR freigemacht.

Darunter wäre die Trendwende vollzogen und zunächst ein Abverkauf bis zur Unterstützung bei 36,18 EUR die Folge. Mittelfristig wären weitere Abgaben bis 34,69 EUR zu erwarten, ehe die Aktie dort eine Trendwende nach Norden vollziehen könnte. Das Ziel der Formation selbst fällt dagegen mit dem Support bei 32,26 EUR zusammen.

In der aktuellen Lage und nach dieser schwachen Woche sind die Bären am Zug. Erst bei Kursen über 41,50 EUR wäre die Trendwende zu den Akten zu legen und eine Erholung bis 43,06 und 44,83 EUR wahrscheinlich.


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Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services PROmax.

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