Analyse
14:00 Uhr, 19.01.2026

Der Hunger der KI nach Daten wird zum Wachstumstreiber für PURE STORAGE

Pure Storage entwickelt und vertreibt Flash-basierte Speichersysteme für Rechenzentren und Cloud-Umgebungen. Das Unternehmen kombiniert den Verkauf leistungsfähiger Storage-Plattformen mit einem langfristig angelegten Nutzungs- und Servicemodell, das Kunden von klassischen Austauschzyklen entlasten soll.

Auf der Needham Growth Conference nutzte Firmengründer John Colgrove den Auftritt für eine grundsätzliche Standortbestimmung. Die Wette auf Flash statt mechanischer Festplatten sei keine Modeerscheinung, sondern das Ergebnis eines langfristigen Strukturwandels. Während sich die Leistungsfähigkeit klassischer Festplatten kaum noch verbessere, habe Flash durch Skaleneffekte aus dem Konsumgütermarkt ein wirtschaftliches Niveau erreicht, das den Einsatz im Rechenzentrum rechtfertige.

Entscheidend sei dabei nicht der reine Preis pro Speichereinheit, sondern die Gesamtkosten über die Lebensdauer. Flash-Systeme benötigten weniger Platz, weniger Energie und weniger administrative Eingriffe, seien robuster und hielten länger. In dieser Gesamtrechnung relativiere sich der scheinbare Kostenvorteil klassischer Festplatten deutlich. Gleichwohl verlaufe die Migration nicht gleichmäßig. Beschaffungsentscheidungen folgten häufig eingespielten Mustern, Preisschwankungen bei NAND-Speichern wirkten bremsend oder beschleunigend.

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