Der "15:30 Uhr-Trade"
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Erwähnte Instrumente
- Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.191,99 Pkt (NYSE)
Welche Länder nun genau betroffen sein werden, ist unbekannt.
Die neuen US-Strafzölle könnten sich auch gegen Deutschland richten. Zwar hat sich der deutsch-iranische Handel wegen der gegen den Iran verhängten Sanktionen in den vergangenen Jahren stark verringert, doch findet immer noch Handel statt. 2024 betrug das Außenhandelsvolumen immerhin noch rund 1,5 Milliarden EUR, nach 1,45 Mrd. EUR im Vorjahr. 2017 waren es sogar noch 3,4 Milliarden EUR, was sich aber bereits bis 2019 in Folge der Sanktionen halbierte.
(erstellt mit: Copilot)
Das Handelsvolumen zwischen China und Iran ist in etwa zehnmal so groß wie das von Deutschland und Iran.
Und zusätzliche Zölle gegen China könnten den Handelskonflikt zwischen Peking und Washington wieder anheizen. Doch auf solche Probleme reagieren die Aktienmärkte aktuell äußerst gelassen, während positive Nachrichten mit Kursanstiegen gefeiert werden.
US-Inflationsdaten sorgten nur kurzzeitig für Freude
So zum Beispiel auch die heutigen US-Inflationsdaten, die in Teilen niedriger ausgefallen sind als erwartet. Während der Gesamt-Verbraucherpreisindex exakt die Prognosen von +0,3 % zum Vormonat und +2,7 % zum Vorjahr traf, lagen die Kernraten mit +0,2 % bzw. +2,6 % jeweils 0,1 Prozentpunkte niedriger als die Durchschnittserwartungen. Das reichte bereits, um die Kurse von Dow Jones und Nasdaq 100 wieder dreistellig nach oben zu katapultieren.
Dabei sind die Preisdaten eigentlich kaum Grund zur Freude. Denn die Inflation ist zwar nicht gestiegen, wie von Marktteilnehmern mehrheitlich befürchtet, allerdings auch nicht gefallen. Stattdessen hält sie sich äußerst hartnäckig deutlich oberhalb des Ziels der US-Notenbank von 2 %.
Und das bemerkten wohl auch die Anleger, die dafür sorgten, dass die (vornehmlich durch algorithmischen Computerhandel ausgelösten) anfänglichen Kursgewinne vollständig korrigiert wurden und die US-Indizes nach Beginn des offiziellen Handels sogar ins Minus drehten.
Bullen wie im Rausch
Trotzdem kann man sagen, dass die Bullen wieder einmal (bzw. immer noch) wie im Rausch sind. Der DAX hat gestern den 14. Handelstag in Folge das Tageshoch des Vortages überboten. Dabei wurde das siebte Rekordhoch in Serie markiert.
Dow Jones: Entweder Kursexplosion oder Kurseinbruch
Auch der Dow Jones neigt derweil (weiterhin) zu Extremen. Wie ich den Lesern des Trading-Dienstes "Target-Trend-CFD" am vergangenen Sonntag bereits im Wochenupdate zu folgendem Chart schrieb, lassen sich bei dem US-Aktienindex seit Tagen exakt zu Beginn des offiziellen US-Handels ab 15:30 Uhr äußerst starke Volatilitätssprünge beobachten. Bei diesen kommt es meist zu Kursexplosionen (siehe grüne Rechtecke), aber auch zu Kurseinbrüchen (rote Rechtecke). Der Rest der Handelszeit ist kaum nutzbar, da es zumeist nur zu sehr engen Seitwärtsbewegungen kommt (gelbe Rechtecke).
Da man nie genau weiß, ob der Dow Jones ab Handelsstart plötzlich explodiert (wie gestern) oder einbricht (wie heute), sind Trades im kurzfristigen Bereich um den offiziellen Handelsbeginn herum reine Spekulation. In diesem Zeitraum sollte man sich besser aus dem Markt heraushalten. Und da es ansonsten nur eng seitwärts geht, lohnen sich Trades in der restlichen Zeit kaum.
Kursexplosion derzeit wahrscheinlicher
Wer es allerdings sehr spekulativ mag, kann auf eine Wahrscheinlichkeit setzen: Denn in den meisten Fällen steht der Dow Jones (und auch der Nasdaq 100) nach 15:30 Uhr höher als vor 15:30 Uhr. Wenn nicht am selben Tag, dann doch spätestens am nächsten.
Man könnte also quasi blind kurz vor 15:30 Uhr eine Long-Position in den Markt geben, diese irgendwann nach 15:30 Uhr verkaufen und sich über einen Gewinn freuen, der meist mehrere hundert Punkte ausmacht.
Der "15:30 Uhr-Trade"
Genau diesen Rat habe ich inzwischen schon x-Mal in meinen Live-Trading-Webinaren für stock3 gegeben. Und in der Rückbetrachtung hätten diese Trades in jedem einzelnen Fall einen Gewinn eingebracht. Logisch, Dow Jones und Nasdaq 100 stehen schließlich beide in der Nähe ihrer Rekordstände. Aber auch im kurzfristigen Zeitraum hätten Ein- und Ausstiege zumeist bereits im Intraday-Bereich einen zum Teil sehr hohen Gewinn eingebracht.
Und weil das so gut funktioniert, haben wir solche Trades jüngst auch im Target-Trend-CFD umgesetzt. So sind wir am Montag um 14:21 Uhr bei 25.576 Punkten in den Nasdaq 100 und um 14:31 Uhr bei 49.192 Zählern in den Dow Jones eingestiegen. Bereits um 17:27 Uhr konnten wir den Trade auf den Dow Jones bei 49.429 mit einem Gewinn von 237 Punkten und um 17:38 Uhr den Nasdaq 100-Trade bei 25.772 mit einem Gewinn von 196 Punkten beenden. Insgesamt konnten sich die Leser somit innerhalb eines Tages über einen Gewinn von 370,79 EUR je CFD-Kontrakt freuen. Mehr Kontrakte, mehr Gewinn.
Die Kosten eines Abonnements im Rahmen der Stockstreet-Neujahrsaktion wurden damit bereits um ein Vielfaches übertroffen. Und die Leser dürfen nun sehr gespannt sein, welche Trades sich in der nun quasi kostenlosen Zeit des Vierteljahres-Abonnements noch als gewinnbringend herausstellen. Die Basis für weitere Gewinne ist jedenfalls gelegt.
Die Basis für weitere Gewinne ist gelegt
Am 8. Januar haben wir Long-Positionen auf den Bund-Future, den EUR/USD und den Ölpreis der Sorte WTI platziert. Seitdem ist der Ölpreis steil angestiegen, von 56,932 auf über 60 USD.
Alleine dieser Trade (grüner Pfeil = Einstieg) liegt damit aktuell schon mit ca. 375 EUR im Gewinn. Und wegen des starken Preisanstiegs haben wir den Take-Profit dazu bereits angehoben, von 61,5 auf 63,5 USD, weil wir durch den jüngsten Kursverlauf mit noch deutlich weiter steigenden Ölpreisen rechnen.
Zumal sie sich auf einem relativ niedrigen Niveau befinden. Preise von 80 USD sollten eigentlich nicht verwundern und würden von den Märkten wahrscheinlich noch als völlig normal eingestuft. Bei einem solchen Preis würde der Trade einen Gewinn von rund 2.000 EUR einbringen (abhängig vom EUR/USD-Wechselkurs).
Beim Bund-Future sind wir eine Long-Position eingegangen, weil zuvor die Rechteckgrenze bei 127,80 Punkten und zugleich zwei ehemals unterstützende Abwärtstrendlinien (grün im folgenden Chart) erneut zurückerobert wurden. Anschließend kam es zu einem bislang erfolgreichen Test von oben (siehe grüner Pfeil). Und diese bullischen Signale quittierten wir am Donnerstag mit einer Long-Position.
Beim EUR/USD hatten wir darauf gesetzt, dass eine Mittellinie bei 1,1666 USD als Unterstützung hält.
Zwar kam es seitdem zu einem Bruch, die Fehde zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank Jerome Powell (siehe "Fed im Fokus") hat dem EUR/USD aber zumindest schon zu einem kleinen Comeback verholfen. Und durch die Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank könnte der US-Dollar längerfristig weitere Probleme bekommen und der EUR/USD dadurch wieder und weiter steigen.
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