Fiese Fehlsignale bei DAX und Dow – jetzt shorten?
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Erwähnte Instrumente
- DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 24.852,69 Pkt (XETRA)
- Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.451,98 Pkt (NYSE)
Der DAX ist gestern impulsiv über die psychologisch sehr wichtige Marke von runden 25.000 Punkten sowie die Mittellinie bei 25.015 Zählern ausgebrochen. Damit kamen zunächst die bullischen Argumente aus der Analyse von vorgestern zum Tragen (siehe "DAX: Ein besonders relevantes Korrekturkursziel").
Doch an einer (rot gestrichelten) Konsolidierungslinie wurde das Hoch der Ausbruchsbewegung gebildet (siehe roter Pfeil). Diese Konsolidierungslinie hatte den DAX bereits beim vorangegangenen Ausbruch und starken Anstieg zurückgeworfen. Und so auch am Donnerstag wieder. Zumal sie mit der oberen Linie der Unsicherheitsformation (blau) einen Kreuzwiderstand bildet.
Bullenfalle
In der Folge fiel der DAX mit sehr hohem Tempo unter das Ausbruchsniveau von rund 25.000 Punkten und in den Kursbereich der wilden Konsolidierung zurück. Dadurch wurde der Ausbruch ein Fehlsignal in Form einer Bullenfalle. Und solche Fehlsignale ziehen häufig starke Bewegungen in die entgegengesetzte Richtung nach sich. So auch gestern. Der DAX gab fast ohne Halt um mehr als 400 Punkte nach.
Kommt es doch noch zu einer Welle C?
Dadurch muss man nun wieder das Szenario einer großen ABC-Korrektur auf dem Schirm haben.
Die Leser des Chartanalyse-Dienstes "Target-Trend-Spezial" dürften mit diesem erneuten wilden Auf und Ab keine Probleme haben. Denn in der gestrigen DAX-Analyse war vorbörslich zu lesen, dass man einen spekulativen Short-Trade, den man am Dienstag wagen konnte, um auf eine Fortsetzung der Seitwärtskonsolidierung zu setzen, per Stop-Loss auf Einstiegskurs absichern sollte. Bei dem impulsiven Anstieg wurde die Position daher heute immerhin ohne Verlust beendet.
Zudem war zu lesen, dass sich das wilde Auf und Ab eigentlich nicht für neue Trades anbietet. "Vor allem am oberen Ende der volatilen Seitwärtskonsolidierung und nach den kurzfristig bereits stark gestiegenen Kursen würde ich auf neue Long-Trades verzichten. Und angesichts der erneuten Stärke vor allem der US-Indizes (Dow Jones mit Ausbruch auf neue Rekordstände) sind auch Short-Trades nicht ratsam", hieß es. Mit Blick auf die heutige Kursentwicklung war das sicherlich ein guter Rat.
Einen neuen Short-Versuch wagen?
Wer es spekulativ mag, könnte jetzt allerdings doch wieder mit einem Short-Trade auf eine Fortsetzung der Seitwärtskonsolidierung bzw. auf das Elliott-Wellen-Szenario einer Welle C setzten, da auch die US-Indizes heute deutliche Schwäche zeigen und diese damit im kurzfristigen Bereich auch stark angeschlagen sind.
Auch beim Dow Jones droht eine Bullenfalle
Das gilt vor allem auch für den Dow Jones. Auch er war aus einer Seitwärtskonsolidierung impulsiv nach oben ausgebrochen. Und auch er machte sich gestern auf, unter das Ausbruchsniveau zurückzufallen (siehe roter Bogen).
Sollte dies nachhaltig passieren, läge auch hier ein Fehlsignal in Form einer Bullenfalle vor. Und auch das könnte dann eine starke Bewegung in die entgegengesetzte Richtung nach sich ziehen.
Daher könnte man nun auch beim Dow Jones über einen Short-Versuch nachdenken, wenn die Marke von 49.620 Punkten klar unterschritten wird. Da man sich damit aber gegen einen bislang sehr starken Aufwärtstrend stellt, gilt auch ein solcher Trade als spekulativ!
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