DAX® - Wird der Schlussspurt zum Belastungsfaktor?
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Wird der Schlussspurt zum Belastungsfaktor?
Auf die recht euphorische Börsenstimmung, verschiedene heißgelaufene Indikatoren (z. B. RSI) sowie die recht sportliche DAX®-Rally der letzten Wochen in einer Größenordnung von 2.300 Punkten hatten wir jüngst mehrfach hingewiesen. Im Verlauf des MACD liegt sogar ein handfestes Ausstiegssignal vor. All diesen Bremsfaktoren zum Trotz konnte der DAX® gestern zulegen. Geholfen hat dabei sicherlich das neue Allzeithoch beim Nasdaq-100® (16.800 Punkte) sowie das neue Jahreshoch beim S&P 500® (4.769 Punkte). Es ist nicht die Zeit für einen harten Korrekturimpuls – Stichwort: Weihnachts- bzw. Jahresendrally – doch ein gewisses „déjà-vu“ haben wir schon. Konkret: mit dem Jahresende 2017 als der RSI beim DAX® letztmalig ähnlich hoch notierte. Damals schlugen sich die deutschen Standardwerte zunächst weiter wacker, ehe sich der Jahresauftakt als herausfordernd herauskristallisierte. Eine Blaupause für 2024? Ein solches Ablaufmuster würde zumindest sehr gut zu den verhaltenen saisonalen Rahmenbedingungen passen. Mehr dazu in unserem großen technischen Jahresausblick!
DAX® (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Rohrkrepierer-Rally plus interessantes Sprungbrett
Mit einem Minus von 30 % gehört die Zalando-Aktie zu den Verlierern des Jahres. Auf Basis der wichtigen Haltezone bei rund 20 EUR konnte sich der Titel zuletzt aber zum wiederholten Mal stabilisieren. Verschiedene Wochenkerzen mit markanten Lunten in diesem Dunstkreis zeugen davon, dass Anlegerinnen und Anleger dieses Kursband tatsächlich als Unterstützung wahrnehmen. Aus gutem Grund, denn die Zone um 20 EUR hat seit dem Jahr 2015 immer wieder eine Rolle gespielt (siehe Chart). In diesem Kontext lohnt sich ein Blick auf diverse Indikatoren. Während der MACD ein neues Einstiegssignal generiert hat, liegt im Verlauf des RSI der Bruch des seit Anfang des Jahres bestehenden Abwärtstrends vor. Indikatortrendbrüche weisen oftmals einen zeitlichen Vorlauf im Vergleich zur äquivalenten Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf auf. Den Bruch des Abwärtstrends seit Jahresbeginn (akt. bei 22,89 EUR) definieren wir deshalb als entscheidenden Katalysator für eine klassische Rohrkrepierer-Rally. Im Erfolgsfall dürfte die Aktie das eingangs beschriebene Haltebündel zudem als das erwartete Sprungbrett nutzen. Die 38-Wochen-Linie (akt. bei 26,89 EUR) steckt dann ein erstes Erholungsziel ab.
Zalando (Weekly)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Zalando
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Licht am Ende des Tunnels?
US-Aktien, welche auf dem Stand von vor 20 Jahren notieren, sind sehr selten. Der 3M-Aktie wird diese seltene und wenig schmeichelhafte Ehre zuteil. Die Bastion aus den Hochs der Jahre 2004, 2007 und 2011 bei gut 90 USD musste das Papier zuletzt sogar temporär aufgeben. Der „Dreh“ der letzten drei Wochen weckt nun allerdings die Hoffnung, dass es sich dabei um einen Fehlausbruch handelt, zumal im Chartverlauf ein „bullisher Keil“ vorliegt. Interessant ist zudem der Blick auf die aktuelle Indikatorenkonstellation. Während der MACD auf historisch niedrigem Niveau ein neues Einstiegssignal generiert hat, liegt im Verlauf des RSI eine Bodenbildung vor (siehe Chart). Eine solche Indikatorformation besitzt regelmäßig einen zeitlichen Vorlaufcharakter im Vergleich zur äquivalenten Weichenstellung im eigentlichen Kursverlauf. Oberhalb des Julihochs bei 113,14 USD könnten Anlegerinnen und Anleger tatsächlich von einer unteren Umkehr ausgehen. Gelingt der Befreiungsschlag, stecken ein Fibonacci-Level (131,88 USD) bzw. die 38-Wochen-Linie (akt. bei 143,57 USD) die nächsten Erholungsziele ab. Andererseits sollte das 2011er-Hoch bei 97,50 USD in Zukunft nicht mehr unterschritten werden, da sonst die mögliche Trendwende einen herben Dämpfer erfahren würde.
3M (Monthly)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart 3M
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
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