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08:45 Uhr, 11.02.2026

DAX® - Welche Marken jetzt wichtig sind!

Erwähnte Instrumente

  • DAX
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  • NIKE Inc.
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Welche Marken jetzt wichtig sind!

Der DAX® hat gestern die Marke von 25.000 Punkten erneut durchgehandelt. Da die runde Marke mit den letzten drei Wochenhochs sowie der Abwärtskurslücke von Januar (25.099/25.199 Punkte) zusammenfällt, kommt der Respekt der Marktteilnehmer vor dieser Hürde nicht gänzlich überraschend. Auch charttechnisch kommt der angeführten Zone eine absolute Schüsselrolle zu. Schließlich würde ein Hineinlaufen in das o. g. Gap für den Abschluss einer kurzfristigen Bodenbildung sorgen (siehe Chart). Rein rechnerisch hält die Höhe dieser Formation ein Anschlusspotenzial von 800 Punkten bereit. Mit anderen Worten: Ein erfolgreicher Ausbruch würde perspektivisch sogar auf neue Rekordstände oberhalb des bisher bestehenden Allzeithochs bei 25.508 Punkten hoffen lassen. Auf der Unterseite markiert dagegen die alte Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten einen ersten Rückzugsbereich, ehe die 50-Tage-Linie (akt. bei 24.534 Punkten) wieder in den Fokus rückt. Die Tiefs bei knapp 24.300 Punkten, welche gleichzeitig die Lows der vermeintlichen Bodenbildung definieren, bilden eine weitere Unterstützungszone.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Extrem hohe Volatilität

Auf Phasen mit hoher Volatilität folgen regelmäßig wieder Perioden mit geringeren Schwankungsbreiten. Diese Feststellung bringt uns nahtlos zur charttechnischen Entwicklung des Silberpreises, wo wir in den letzten beiden Wochen extrem hohe Hoch-Tief-Spannen von 48 USD bzw. fast 30 USD gesehen haben. Das obere und das untere Bollinger Band – als einer unserer Lieblingsmaßstäbe für die Volatilität – liegen aktuell ebenfalls 50 USD auseinander. In der Konsequenz ist der Abstand zwischen den Begrenzungen des Volatilitätsindikators historisch hoch. In der Historie war er sogar niemals noch weiter. Deshalb sollte es in den kommenden Wochen zu einer Beruhigung kommen, um die extrem hohe Schwankungsintensität auszukonsolidieren. Eine erste Unterstützung stellt die 50-Tage-Linie (akt. bei 79,05 USD). Viel wichtiger ist allerdings die Kombination aus dem Jahresschlusskurs 2025 (71,26 USD), den Tiefs von Ende Dezember bei gut 70 USD sowie einem Fibonacci-Level (69,72 USD), die es in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten gilt. Ein Anstieg über das Dezemberhoch bei 83,62 USD würde dem laufenden Stabilisierungsprozess Nachdruck verleihen.

Silber (Daily)

Chart Silber

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Silber

Chart Silber

Quelle: LSEG, tradesignal²

Trendwende gewinnt an Konturen

Nachdem die Nike-Aktie in den letzten Jahren ein Schattendasein an der Börse fristete, hatten wir zuletzt eine mögliche Stabilisierung auf Basis der Haltezone bei rund 60 USD diskutiert. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das Papier auf dieser Basis zuletzt drei Monatskerzen mit kleinen Kerzenkörpern ausgeprägt hat – die Kerzen vom November/Dezember verfügen zudem über markante Lunten (siehe Chart). Per Saldo alles Indizien, dass die o. g. 60er-Marke tatsächlich als wichtiger Rückzugsbereich wahrgenommen wird. Mut macht dabei auch das positive Schnittmuster seitens des trendfolgenden MACD. Aus charttechnischer Sicht fehlt für einen endgültigen Befreiungsschlag allerdings noch eine Rückeroberung der 200-Monats-Linie (akt. bei 67,65 USD) bzw. ein Spurt über den Abwärtstrend seit November 2021 (akt. bei 71,64 USD). Spätestens ab diesem Level sollte die Nike-Aktie in den Erholungsmodus übergehen. Jenseits der Marke von 80 USD wäre sogar die ganz große Bodenbildung mit einem Anschlusspotenzial von mindestens 23 USD vervollständigt. Um das zarte Pflänzchen „Stabilisierung“ keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es dagegen, die Bastion bei 60 USD zukünftig nicht mehr zu unterschreiten.

NIKE (Monthly)

Chart NIKE

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart NIKE

Chart NIKE

Quelle: LSEG, tradesignal²

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